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PODCAST: Gehaltsabrechnungsdruck in Zeiten von Corona

“Im
letzten Jahr hat man wirklich gemerkt, was für ein risikoreiches Geschäft die
Personalabrechnung ist”, so Andrea Langen, Personalsachbearbeiterin bei der
t.serv AG. Hören Sie jetzt in den Podcast rein!

Teaserbild Podcast.
Bild: T.Con

Die Sonderregelungen für Kurzarbeit und das Infektionsschutzgesetz
haben vielen Abrechnern in Unternehmen zugesetzt. Oftmals lastete dabei die
Verantwortung auf den Schultern eines Mitarbeiters. Die Meldungen an das
Arbeitsamt in Bezug auf die Kurzarbeit und die Erstellung der Listen zur
Erstattung der Quarantänekosten mitsamt der Frage, an welche Behörde diese
Listen gesandt werden mussten, waren ein Dauerthema. Die Einhaltung der entsprechenden
Fristen sorgte zusätzlich für Druck. Durch diese Mehrbelastung wuchs bei
einigen Unternehmen der Wunsch, die Abrechnung an einen externen Dienstleister
zu vergeben.

Die Kurzarbeit nimmt kein Ende

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise hatten viele Unternehmen
in Deutschland Kurzarbeit angemeldet. Insgesamt waren im Oktober 2021 laut ifo
Institut noch rund 504.300 Personen in Deutschland in Kurzarbeit – etwa 1,5
Prozent der sozialversicherungsrechtlich Beschäftigten. Im April 2020 waren
nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit rund sechs Millionen Menschen in
Kurzarbeit.

Viele Arbeitnehmer waren auf die pünktliche Auszahlung des
Kurzarbeitergelds angewiesen, damit ihnen nicht ein erheblicher Teil vom Gehalt
fehlt und mögliche Kredite nicht mehr bedient werden können. Dieser
Verantwortung waren sich die Mitarbeiter in der Gehaltsabrechnung jederzeit
bewusst.

Neuland Infektionsschutzgesetz

Doch das war nicht die einzige Herausforderung, vor der die
Personalabrechnungsorganisationen in den Unternehmen standen: Das
Infektionsschutzgesetz, ein schon lange existierendes Gesetz, das jedoch sein
Dasein bis dato nur im Gesetzbuch fristete, musste plötzlich angewendet werden.
Die §§ 56 ff. IfSG beschäftigen sich damit, welche Rechtsfolgen in Bezug
auf das Gehalt zu beachten sind, wenn ein Arbeitgeber in Quarantäne muss. Wer
zahlt das Gehalt? Zu welchem Teil? Wo kann sich der Arbeitgeber Auslagen zurückholen?
Fragen über Fragen, die erst mal geklärt werden mussten.

Wie kniffelig die Fragestellungen dabei sind, bekamen sogar
Fußballvereine wie zum Beispiel der FC Bayern München im Fall des
Nationalspielers Joshua Kimmich zu spüren: Er hatte sich zunächst nicht impfen
lassen, musste dann – ohne Lohnfortzahlung – in Quarantäne, erhielt aber wieder
sein Gehalt, nachdem er sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Dass solche Fragestellungen die Ausnahme bleiben, ist
unwahrscheinlich, selbst wenn die Corona-Krise ausgestanden sein wird. Denn
eines ist sicher: Auch in Zukunft werden unvorhergesehene Dinge passieren, auf
die dann schnell reagiert werden muss – im Sinne von neuen Gesetzen oder
anderen Regelungen.

Wie aber sollen sich die Personalsachbearbeiter, deren Zahl sich
nicht beliebig erweitern lässt, in der Abrechnung gleichzeitig in immer
komplexere Fragestellungen einarbeiten, alle Neuerungen und Entwicklungen im
Blick behalten und dennoch zuverlässig weiter alle Basisleistungen erbringen?
Diese Herausforderung ist für viele Unternehmen ein Anlass, nach externer
Verstärkung zu suchen. Ein erfahrener Dienstleister kann hier viel Sicherheit
geben. Und langjährige Zusammenarbeit zahlt sich für beide Seiten aus.

Wie die Praxis auf Dienstleisterseite aussieht, erfahren Sie im
T.CON-Podcast. In einem Interview mit Michael Kleine-Beckel, Vorstand der
t.serv AG, gibt

Andrea Langen, Personalsachbearbeiterin bei der t.serv AG am
Standort Papenburg, Einblicke in ihre Tätigkeit sowie die Zusammenarbeit mit Kollegen
und Kunden und erzählt, wie sie die Zukunft der Gehaltsabrechnung sieht.

Gleich
reinhören!