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End-to-End Employee Experience – Die Königsdisziplin

Warum sind Top-Talente so wichtig?

Foto: © rawpixel.com
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Auf den Nenner gebracht: Es kostet Zeit und Geld, wenn man sich ihnen nicht widmet. Das Thema Employee Experience wird aktuell in einem neuen Licht diskutiert, weil die Unternehmen erkennen, dass unzufriedene Mitarbeiter auch ihr Produkt, ihre Kundenbeziehung und ihre Marke beeinflussen.

Ein Beispiel: Frank (eine Führungskraft bei einem Mittelständler) ist verärgert darüber, dass seine Firma ein Problem mit sinkenden Umsätzen im letzten Quartal hat. Die Ursache dafür kann seitdem nicht gefunden werden. Der Durchbruch gelingt schließlich nach Auswertung der jährlichen Mitarbeiterbefragung. Einige Monate zuvor hatte das Unternehmen die Entscheidung getroffen, die Unternehmensfertigung auf zwei Schichten aufzuteilen, um Kapazitätsspitzen besser abfangen zu können. Die Mitarbeiter wurden in den Change-Prozess nicht ausreichend involviert, sondern lediglich nach Betriebsvorgaben zugeordnet. Dies führte zu einer unzufriedenen Belegschaft. Die Effektivität des gesamten Produktionsprozesses war zwar gestiegen, aber die Produktqualität ging jedoch zurück.

Solche Erfahrungslücken treten in den Prozessen eines Unternehmens nur allzu oft auf und haben Frank und den Rest des Managements daran gehindert, das Grundproblem zu verstehen. Unternehmen müssen daher auf ein umfassendes Employee Experience Management achten.

Aktuelle Trends weisen den Weg

Leistung und Zukunft eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter bedingen sich gegenseitig. Studien zeigen, dass Teams mit hohem Engagement 17 Prozent produktiver und 21 Prozent profitabler sind, sowie für 20 Prozent mehr Umsatz sorgen (› GALLUP). Um das zu erreichen und eine optimale Mitarbeitererfahrung zu erzielen, ist das Sammeln von Feedback wichtig – und zwar nicht nur sporadisch. Employee Experience muss ein konstant ablaufender Prozess sein. Er befasst sich mit den wichtigsten Fragen der Personalbeschaffung und -bindung. Er ermöglicht es den Personalverantwortlichen, Makrothemen als Ganzes anzusprechen, sie aber auch auf den einzelnen Mitarbeiter herunterzubrechen und seine Anliegen individuell zu addressieren. Einige fragen sich vielleicht, wie sich dies skalieren lässt. Aber wenn sie in moderne Lösungen integriert sind (ein Chat-Bot für häufig gestellte Anfragen an die Personalabteilung, Abwesenheitsanträge, Karriereplanung, uvm.), können Personalverantwortliche die plötzlich freigewordenen Zeiten nutzen, um Top-Talente anzusprechen, die sonst verloren gehen würden.

Das Employee Experience Management ermöglicht es den Führungsteams nicht nur, stets auf dem Laufenden zu bleiben, sondern hilft auch bei der Erkennung von Mitarbeitergruppen mit geringem Engagement und hoher Fluktuation sowie Verbesserungspotenzialen der Mitarbeitermotivation aufzudecken. Auf diese Erkenntnisse können sie effektiv reagieren und adäquat handeln, um so ihre Top-Talente zu halten, anstatt erst bei einer Exit-Umfrage herauszufinden, was falsch gelaufen ist.

Während der Employee Journey gibt es eine große Zahl verschiedener Ereignisse, die sich für Abfragen eignen: Das beginnt mit der Bewerbung, dem ersten Tag, Mitarbeitergesprächen oder der Beförderung.                                                                                      
Während der Employee Journey gibt es eine große Zahl verschiedener Ereignisse, die sich für Abfragen eignen: Das beginnt mit der Bewerbung, dem ersten Tag, Mitarbeitergesprächen oder der Beförderung.                                                                                      

Der nächste Schritt ist bereits getan

Experience Management wird zu einem zentralen Faktor im Personalwesen. Die › sovanta AG hat in diesem Bereich bereits zahlreiche Schritte unternommen, einschließlich der internen Implementierung für die eigenen Mitarbeiter und der externen Implementierung für die Produkte und das Kundenerlebnis. Mit der kürzlich eingegangenen Partnerschaft mit Qualtrics kann die sovanta AG ab sofort Lösungen im Bereich Experience Management anbieten. Als Experte für SAP User Experience verfügt sovanta außerdem über leistungsstarke Tools, um gesammelte Daten zu verstehen, Verbesserungspotentiale aufzudecken und wirksame Maßnahmen abzuleiten.

Die sovanta AG hilft, Erfahrungslücken zu schließen und das Problem von Franks Unternehmen zu vermeiden, bevor es auftritt. Sie kann Mitarbeitern und Führungskräften helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen, eine angemessene Mitarbeiterentwicklung sicherzustellen und für die Zukunft des Unternehmens zusammenzuarbeiten. Schließlich sind nicht nur die Kunden oder das Produkt Teil der Marke – Die Kultur eines Unternehmens wird durch seine Mitarbeiter geprägt. Es ist die Verantwortung der HR-Abteilung, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Werkzeuge für ein erfolgreiches Employee Experience Management in den Mittelpunkt gestellt werden.