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Einstellungsspitzen flexibel und kosteneffizient adressieren

Zwei Frauen im Gespräch vertieft

Seit März 2020 bekamen viele Branchen die Auswirkungen der Pandemie direkt zu spüren. Nun ist in vielerorts ein Aufwärtstrend erkennbar. Unternehmen, deren Geschäfte nun wieder an Fahrt aufnehmen, haben einen besonders hohen Bedarf an Mitarbeitern, der schnell gedeckt werden muss, um den Anschluss an den Wettbewerb nicht zu verpassen.

Ein “Zurück zur alten Normalität” wird nicht möglich sein, was das Gewinnen von Talenten heute anspruchsvoller als je zuvor macht.

Fachkräftemangel ruft “War for Talents” hervor

Fast die Hälfte der Arbeitgeber (49 Prozent) erwarten laut des › ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometers für das dritte Quartal 2021, dass ihre Belegschaftszahlen bis Ende 2022 wieder auf das Niveau vor der Pandemie angestiegen sein werden. Der Fachkräftemangel in Deutschland betrifft besonders die Bereiche IT/Daten (31 Prozent), Betrieb/Logistik (27 Prozent) und Frontoffice/Aufgaben mit Kundenkontakt (22 Prozent). Die Tendenz zum Arbeitnehmermarkt wird sich verstärken: Für Unternehmen wird die Rekrutierung und Bindung motivierter Mitarbeiter daher umso wichtiger, da Mitarbeiter als essenzielle Ressource des Unternehmens maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen.

Für eine erfolgreiche Unternehmenstransformation ist ein Umdenken im HR-Bereich notwendig.

Bereits vor Corona waren Personalabteilungen mit administrativen und operativen Routineaufgaben und aufwändigem Recruiting ausgelastet. Im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung von HR-Prozessen müssen sich auch die Anforderungen an Fähigkeiten und das Rollenbild von HR-Mitarbeitern verändern, um zukünftig erfolgreich agieren zu können. Klassische HR-Aufgaben, die oftmals im operativen und administrativen Bereich liegen, rücken in den Hintergrund. Der Wandel von HR- zu People-Führungskräften, bei denen die Schaffung einer herausragenden Mitarbeiter- und Kandidatenerfahrung in den Fokus rückt, steht bevor.

HR-Prozesse flexibel gestalten, um sich aufs Wesentliche konzentrieren zu können

Um in kurzer Zeit Talente zu finden, kann es sich lohnen, traditionelles Recruiting zu überdenken, um Überlastungen und einen hohen Kosten- und Ressourcenaufwand zu vermeiden. Durch die Auslagerung von HR-Prozessen können sich HR-Teams strategischen Herausforderungen stellen und den Wandel der Unternehmenskultur mitgestalten.

Projektbasiertes Auslagern von HR-Prozessen

Im Unterschied zum klassischen Recruitment Process Outsourcing, der langfristigen Auslagerung kompletter HR-Prozesse eines Unternehmens, befasst sich der projektbasierte Ansatz, › Project-RPO, mit kurzfristigen, saisonalen Einstellungsbedürfnissen oder mit speziellen beziehungsweise Nischenqualifikationen.

Das Project-RPO-Team stellt eine Erweiterung der bestehenden HR-Funktion des Unternehmens zur Kandidatengewinnung dar und ist für eine genau definierte Aufgabenstellung zuständig, in der Regel für eine festgelegte Anzahl von Einstellungen. Ziel ist es, Unternehmen bei der Bewältigung dringender oder kritischer Herausforderungen zu unterstützen.

So funktioniert Project-RPO

Zu Beginn des Projekts erfolgt das Talent Mapping: Analysen zur aktuellen Marktlage und Fachkräftetrends. Dies bildet die Basis für die strategische Planung und dient dazu, Einstellungsentscheidungen besser auf die notwendigen Übereinstimmungen von Qualifikationen der Kandidaten und Stellenanforderungen abzustimmen. Dies verbessert die Kandidatenerfahrung und erhöht die Zufriedenheit und Loyalität gewonnener Mitarbeiter. Projekt-“Delivery-Hubs” beschleunigen die Umsetzung von Rekrutierungslösungen mit hohem Volumen, auch wenn länderübergreifend neue Mitarbeiter gesucht werden, da Recruitment-Services in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen. So kann ein starkes Kandidatennetzwerk gefunden werden.

Durch den datengestützten Ansatz und Automatisierungslösungen werden Rekrutierungsverfahren skalierbar und kosteneffizienter. Zeitgleich wird die Bewerbererfahrung verbessert, da sich die Bearbeitungszeit eingegangener Bewerbungen reduziert. Mithilfe des Einsatzes technologiebasierter Tools verringert sich das Risiko, dass Bewerber nicht auf die Stelle passen. Während der Projektdauer erfolgen regelmäßige Absprachen mit dem Klienten, um Projektziele und -bedingungen zu prüfen und ggf. Strategien anzupassen.

Weitere Informationen zu Project-RPO, inklusive Case Studies bietet das neue Whitepaper von Talent Solutions. Dieses basiert auf aktuellen Daten und enthält Informationen zu aktuellen Marktentwicklungen und Trends im HR-Bereich.

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