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bAV: Mitarbeiter fühlen sich schlecht informiert

Arbeitgeber weisen ihre Mitarbeiter oft nicht hinreichend auf ihr bAV-Angebot hin. Dabei könnten sie damit punkten; Bild: DOC RABE Media/Fotolia.de
Arbeitgeber weisen ihre Mitarbeiter oft nicht hinreichend auf ihr bAV-Angebot hin. Dabei könnten sie damit punkten; Bild: DOC RABE Media/Fotolia.de

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ist mit einem Anteil von 46 Prozent die Nummer eins unter den Altersvorsorge-Produkten und. Doch fast die Hälfte der Mitarbeiter gibt an, von ihrem Arbeitgeber keinerlei Erläuterungen zur bAV zu erhalten. Dabei bleibt offen, ob der Arbeitgeber tatsächlich keine Informationen bereithält oder ob sie einfach nur nicht ankommen. Dabei spielt für mehr als zwei Drittel der jungen Akademiker das Angebot des Arbeitgebers eine entscheidende Rolle bei der Arbeitgeberwahl. Zu diesem Schluss kommt die Studie “Missverständnis bAV”, für die Pricewaterhouse Coopers 1.000 sozialversicherte Beschäftigte befragte.
Gerade bei der Brutto-Entgeltumwandlung herrsche besonderer Aufklärungsbedarf. So meinen 29 Prozent der Befragten, dass es in ihrem Unternehmen keine Entgeltumwandlung gibt. In kleineren Betrieben unter 50 Mitarbeitern liegt dieser Anteil sogar bei 40 Prozent. Zudem haben viele Beschäftigte keine konkrete Vorstellung, wie sich die Entgeltumwandlung im ihrem Fall finanziell auswirken würde.

Schwachpunkt Kommunikation

Am besten informiert fühlen sich Mitarbeiter in Unternehmen, die eine breit gefächerte Kombination diverser Kommunikationskanäle (individuelle Beratungstermine, Info-Veranstaltungen, Intranet, Broschüren und E-Mail) nutzen können. Besonders vielversprechend sei darüber hinaus der Einsatz von Apps. Bisher nur selten im Einsatz würden sie aber besonders gut angenommen. Nur bei drei Prozent der Mitarbeiter, die per App über die bAV informiert wurden, bliebe die Resonanz aus. Zum Vergleich: Bei den übrigen Kommunikationswegen liegt der Anteil der Mitarbeiter, die nicht erreicht wurden, bei etwa zehn Prozent. Besonders bei Arbeitnehmern unter 25 Jahren ist der Wirkungsgrad von Apps außerordentlich hoch.
Die Vorteile der Entgeltumwandlung wie auch die arbeitgeberfinanzierten Leistungen seien viel zu wenig bekannt, urteilt Jürgen Helfen, Partner bei PwC. Unternehmen, die sich mit der betrieblichen Altersversorgung als attraktiver Arbeitgeber positionieren und Mitarbeiter binden wollen, müssten für ihre bAV-Modelle offensiver werben.  

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