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Durch Digitalisierung & Co. im Zugzwang

Digitalisierung und andere Herausforderungen: Viele Unternehmen überarbeiten derzeit ihre bAV-Administration.
Bild: © Nikolai Sorokin/Fotolia.de
Digitalisierung und andere Herausforderungen: Viele Unternehmen überarbeiten derzeit ihre bAV-Administration.
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Durch staatliche Regulierung und heterogene Versorgungslandschaften wird die Komplexität der bAV-Verwaltung in den kommenden zehn Jahren zunehmen – das denken acht von zehn Unternehmen. Weitere Gründe für erhöhte Komplexität sind die Digitalisierung und steigender Effizienzdruck seitens des Managements. Vor diesem Hintergrund planen 53 Prozent der Firmen, in den kommenden zwei bis drei Jahren die Organisationsstruktur ihrer bAV zu reformieren. Im Bereich der Rentenabrechnung ist die Optimierung bereits weiter fortgeschritten: Nur jeweils ein Drittel sieht noch Potenziale in Prozessgestaltung, Organisation und bei den eingesetzten Systemen.

Optimierung der Mitarbeiterkommunikation auf Platz zwei

Bei der bAV-Verwaltung erkennen 76 Prozent der Unternehmen Effizienzpotenziale bei der Prozessgestaltung, 56 Prozent bei der Organisation und 57 Prozent beim Datenmanagement. Aber auch die Mitarbeiterkommunikation steht ganz vorn auf der To-do-Liste: 67 Prozent der HR-Verantwortlichen sehen hier Verbesserungspotenzial. Das sind Ergebnisse der neuen Studie “Administration der betrieblichen Altersversorgung 2015 – Marktpraxis und Trends” von Towers Watson. Die Studie wurde nach 2011 und 2013 zum dritten Mal durchgeführt. Die aktuellen Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund hundert Unternehmen aller Branchen und Größen mit etwa 1,5 Millionen Mitarbeitern und fast einer halben Million Leistungsempfängern.

Erhöhter Informationsbedarf

Vor allem im technologischen Bereich der bAV-Kommunikation sind Neuerungen laut Studie besonders dringend. 97 Prozent der Firmen rechnen mit einem höheren Informationsbedarf der Anwärter.

Das beste bAV-Angebot ist vergebene Müh’, wenn die Mitarbeiter das Angebot nicht kennen und schätzen,

sagt Dr. Michael Paulweber, Leiter des Geschäftsbereichs Technology and Administration Solutions bei Towers Watson. Was das Informieren der Mitarbeiter über die betriebliche Altersversorgung betrifft, so nutzen die Unternehmen einen Mix aus traditionellen und neuen Medien. 73 Prozent informieren die Arbeitnehmer via Intranet.

HR und Mitarbeiter erwarten mobile Lösungen

Die Ansprüche sind jedoch laut Studie gestiegen. Mitarbeiter und HR-Abteilungen erwarteten heute mobile, rund um die Uhr verfügbare Lösungen, mithilfe derer sie sich selbst informieren können, so Paulweber. Web-basierte Portale und Apps, die Auskunft über den persönlichen Pensionsplan geben, sollten seiner Ansicht nach längst Standard sein. Dadurch steige bei den Mitarbeitern nicht nur die Wertschätzung für die bAV, gleichzeitig nehme auch der Betreuungsaufwand für die HR-Abteilungen ab.

Weitere Informationen gibt es > hier. Unten auf der Seite kann eine PDF-Datei mit einer Zusammenfassung der Studie heruntergeladen werden.

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