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Einstiegsgehälter in der HR-Branche

Nicht um die Lohnabrechnung, sondern um das, was Personaler selbst verdienen, geht es in einer aktuellen Studie.
Foto: © VRD/Fotolia.de
Nicht um die Lohnabrechnung, sondern um das, was Personaler selbst verdienen, geht es in einer aktuellen Studie.
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Nicht jeder Personaler hat ein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert. Mehr als jeder zweite HR-Experte kommt aus einer anderen Fachrichtung. Davon sind zehn Prozent Juristen, weitere neun Prozent haben gesellschafts- und sozialwissenschaftliche Fächer studiert.

Akademiker kommen auf gut 46 000 Euro brutto

Das höchste Gehalt für akademische Berufsanfänger in der Personalwirtschaft gibt es für Personalreferenten mit durchschnittlich 46 080 Euro jährlich. An zweiter Stelle liegen Mitarbeiter in der Personalentwicklung, die auf 45 121 Euro kommen. Es folgen Personalberater mit 40 483 Euro, Trainer mit 39 897 Euro, Personalsachbearbeiter (37 182 Euro) und Personaldisponenten (35 828 Euro).

Nach der Ausbildung sind bis über 37 700 Euro drin

Für den Einstieg in die HR-Szene ist es nicht zwangsläufig notwendig, studiert zu haben. Auch nach deiner Berufsausbildung ist es möglich, im Personalwesen zu arbeiten. Als Personalreferenten können diese Berufsanfänger mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 37 795 Euro rechnen. In der Personalentwicklung werden im Schnitt 36 653 Euro gezahlt. Personalsachbearbeiter bekommen 31 181 Euro, in der Personalberatung kann man mit 30 546 Euro starten. Trainer erhalten 29 264 Euro und Personaldisponenten 28 395 Euro. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Erhebung von > Compensation Partner. Dafür wurden 1246 Gehaltsdaten von jungen Berufsanfängern in der Personalbranche mit maximal drei Jahren Erfahrung untersucht. Bei den Gehaltsangaben handelt es sich um Jahresbruttogehälter.

Unterschiede je nach Firmengröße bis zu 9000 Euro

Die Analyse zeigt, dass die Gehaltshöhe der HR-Berufsanfänger mit zunehmender Unternehmensgröße deutlich ansteigt.

Kleinere Betriebe zahlen zwar weniger Gehalt, doch vor allem Berufseinsteiger nach ihrer Ausbildung können hier die ganze Palette des Personalmanagements kennenlernen, während größere Betriebe für bestimmte Bereiche ausschließlich auf Akademiker setzen,

sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Konkret erhalten akademische Berufseinstiger in kleinen Firmen durchschnittlich 39 089 Euro, in mittleren Betrieben mit bis zu 1000 Mitarbeitern 42 816 Euro und in Großunternehmen oder Konzernen 48 322 Euro. Nach der Berufsausbildung zahlen kleine Firmen im Schnitt 28 534 Euro und Unternehmen mit 101 bis 1000 Mitarbeitern 32 954 Euro. In großen Firmen kommen die Berufsstarter auf durchschnittlich 35 386 Euro.