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Geringste Steigerung seit vier Jahren

Die Erhebung des Statistischen Bundesamtes berücksichtigt tarifliche Grundvergütungen und tariflich festgelegte Sonderzahlungen sowie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen. Brutto ergibt sich eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um 2,8 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent.

Bei der Entwicklung der monatlichen Tarifverdienste gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen. Am stärksten erhöhten sie sich im Jahr 2015 im Gastgewerbe (plus 3,3 Prozent). Hier wirkte sich vor allem in den unteren Verdienstgruppen die Einführung des Mindestlohnes von 8,50 Euro im Januar 2015 aus. Im Verarbeitenden Gewerbe sind die Tarifverdienste mit plus 3,2 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich gestiegen.

Zurückführen lässt sich dieser Anstieg vor allem auf den relativ hohen Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie (plus 3,4 Prozent plus eine Pauschalzahlung in Höhe von 150 Euro).

Unterdurchschnittlich entwickelten sich die Monatsverdienste in den Branchen Energie- und Wasserversorgung, im Dienstleistungsbereich sowie Erziehung und Unterricht.

Weitere Details in der › Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts.

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