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Telearbeit, mobiles Arbeiten und Homeoffice: Das sind die Unterschiede

Bei
den Diskussionen und Begrifflichkeiten rund um das Arbeiten von zu Hause und
unterwegs, kann man den Überblick verlieren. Das sollten Sie wissen.

Mann vor Bildschirmen und Kind am Schreibtisch.
Bei der “Telearbeit” muss der Arbeitgeber ein Büro im privaten Raum der Mitarbeitenden einrichten. Foto: len44ik / Adobe Stock

Die Debatte um die
genaue Ausgestaltung der Homeoffice-Verordnung ist in vollem Gange. Eine
generelle Pflicht für Beschäftigte und Arbeitgeber, von zu Hause zu arbeiten,
gibt es derweil aber noch nicht. Sollte sie eingeführt werden, müssen
insbesondere Arbeitgeber dafür sorgen, dass ihre Mitarbeitenden außerhalb der
Betriebsräume arbeiten können.

Welchen gesetzlichen
Pflichten der Arbeitgeber nachkommen muss, hängt aber auch von der genauen
Definition der Arbeitsorganisation außerhalb des Betriebs ab. So wird
beispielsweise zwischen dem Konzept “Telearbeit” und dem Konzept
mobile Arbeit” unterschieden. Ein weiterer Begriff ist “Homeoffice“.
Die drei Konzepte haben gemein, dass sie verschieden Formen der
Arbeitsorganisation außerhalb der Betriebsstätten meinen. In der Arbeitsstättenverordnung
(ArbStättV) Paragraph 2 Absatz 7 ist bis jetzt aber nur die “Telearbeit”
gesetzlich definiert.

Unterschiede gibt es insbesondere bei der Ausstattung,
die Mitarbeitenden gesetzlich zusteht. Muss bei der “Telearbeit” ein ganzes
Büro im privaten Raum der Mitarbeitenden eingerichtet werden, so fallen beim “mobilen
Arbeiten” gegebenenfalls nur Kosten für die IT-Hardware und die Verbindung per Kommunikationstechnik
in den Betrieb an.

>> Die verlinkten
Begriffe führen Sie direkt zu den Definitionen in unserem HR-Lexikon.

Ist Redakteur der Personalwirtschaft und betreut das Magazin als Projektleiter. Er kümmert sich außerdem um die crossmediale Verbreitung der Inhalte. Seine Themenschwerpunkte sind Employer Branding, HR-Software sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement.