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Durch Glück zum Erfolg

Was haben Glück und Unternehmenserfolg miteinander zu tun? Eine ganze Menge. Warum und wie HR glücklich macht, davon konnten sich die Besucher beim Event “HR macht Next Act” überzeugen.

Gruppe Diskussion HR macht glücklich Personalwirtschaft
Ja, HR kann glücklich machen, aber nur, wenn man selber mit sich und seiner Arbeit glücklich ist, fanden die Diskutanten Clemens Mulokozi, Tobias Esch, Cliff Lehnen und Nico Rose (v.l.n.r.). Bild: Cornelius Tometten

“HR macht glücklich. Drei Perspektiven auf Sinn und Unsinn von (HR-)Arbeit” war die Runde im Bauwerk in Köln-Kalk untertitelt. Vertreten wurden diese Perspektiven von Glücksforscher Professor Tobias Esch, Bertelsmann-Personaler Nico Rose und Clemens Mulokozi, der lange als Personaler gearbeitet hat und inzwischen mit seinem Projekt “Jambo Bukoba” jungen Menschen in Tansania mit Sportprojekten hilft. Moderiert wurde die Runde von Personalwirtschafts-Chefredakteur Cliff Lehnen.

“Kann man Glück lernen?”, fragte Tobias Esch zu Beginn ins Plenum und bejahte die Frage im gleichen Atemzug. “Zufriedenheit lässt sich trainieren”, bekräftigte er. Letztlich, so der Forscher, stünden Glück und Gesundheit in unmittelbarem Zusammenhang – und damit auch in direkter Relation zur Krankheitsrate in Unternehmen. Wichtig seien in diesem Zusammenhang auch das Thema Wertschätzung und Sinn.

Ins gleiche Horn stieß Nico Rose: “Eine gute Unternehmenskultur und eine damit einhergehende hohe Zufriedenheit führt letztlich auch zu guten Zahlen”, erklärte Rose. Umgekehrt gelte, dass eine niedrige Zufriedenheit eine hohe Wechselbereitschaft der Mitarbeiter zur Folge hätte.

Clemens Mulokozi, der die Personaler-Perspektive hinter sich gelassen hat, sich im Bereich HR aber immer noch bestens auskennt, fand es bedenklich, dass er immer wieder von Personalern angesprochen werde, die ihm dazu gratulierten, dass er inzwischen eine Tätigkeit “mit Sinn” habe. “Das ist doch Wahnsinn. HR ist doch ein großartiger Job. Was könnte sinnvoller sein, als den Mitarbeitern dies auch zu vermitteln?”

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darin, HR müsse sich selbst als wert- und sinnvoll erleben, um dies auch im Unternehmen zu vermitteln. “Sinnhaftigkeit ist heilsam und wichtig. Der Fokus muss also auf Zufriedenheit im Unternehmen liegen”, brachte es Tobias Esch auf den Punkt.

+++ Eine Bilderstrecke zu dieser Diskussion HR macht glücklich finden Sie bei › Personalwirtschaftspreis. +++

Ist Redakteur der Personalwirtschaft. Er ist spezialisiert auf die Themen Arbeitsrecht und Outsourcing und verantwortlich für die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft.

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