Krankenkassen, Handwerkskammern und Innungen, BGM-Dienstleister und Hochschulen – sie alle suchen die Kooperation mit Unternehmen, um deren Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) weiterzuentwickeln. Wem als Organisation wichtig ist, dass der eingeschlagene BGM-Kurs auch wissenschaftlich begründet ist, der geht eine Kooperation mit Forschenden ein. Doch wann ist das wirklich sinnvoll?
Heike Kraußlach ist Ansprechpartnerin des Netzwerks „Gesunde Arbeit in Thüringen“ an der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena. Sie ist der Meinung: In vielen Unternehmen besteht das BGM aktuell aus einzelnen Maßnahmen und Projekten, ein roter Faden in Form eines übergreifenden Konzepts fehle oftmals. Die ehemalige Personalleiterin des Universitätsklinikums Jena befasst sich heute als BWL-Professorin mit Fragen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Sie empfiehlt Organisationen, „zuerst Strukturen zu errichten, die präventiv wirken und gesunde Arbeitsbedingungen garantieren“. Und beim Schaffen dieser Strukturen könnten Hochschulen helfen.
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