SAP HCM läuft aus: Zeit für den nächsten Schritt

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Alle Unternehmen, die SAP HCM nutzen, stehen vor der Wahl: Sollen sie direkt in die Cloud zu SuccessFactors wechseln, oder ist das Nachfolgeprodukt SAP HCM for S/4 HANA (H4S4), die bessere Wahl? Laut einer von SPS in Zusammenarbeit mit der Universität Bamberg durchgeführten Studie wollen immerhin 73 Prozent in den kommenden fünf Jahren auf H4S4 umsteigen.

Doch noch gibt es kaum Erkenntnisse darüber, wie viel Zeit eine Migration in Anspruch nimmt und welche Stolpersteine zu erwarten sind. SPS, Marktführer für Payroll-Lösungen auf SAP-Basis in der DACH-Region, hat bereits Migrationen und Neueinführungen auf Basis von H4S4 durchgeführt und kann erste Erfahrungswerte liefern.

Migration mit Plan

Zunächst empfiehlt es sich, den von SAP angebotenen Readiness Check durchzuführen. Dieser dient als erste Indikation dafür, welche Themen bei einem speziellen Kunden bei einer Umstellung zu beachten sind und mit welchen Aufwänden zu rechnen sind. Der darauffolgende Migrationsprozess sollte einem klar strukturierten Ablauf folgen. Diese Roadmap hat sich in den durchgeführten Projekten bewährt:

  1. Prüfung der Infrastruktur
    Die IT-Infrastruktur – einschließlich Betriebssystem, Speicherbedarf sowie Hardware und System Sizing – werden analysiert.
  2. Fachliche Prüfung
    Vereinfachungen im System werden evaluiert und veraltete Infotypen aktualisiert.
  3. Technische Prüfung
    Neben wichtigen Tests, wie dem ATC (ABAP Test Cockpit)-Check, werden moderne Alternativen für veraltete Technologien wie WD4J identifiziert.
  4. Add-on-Prüfung
    Bestehende Add-ons werden auf ihre Kompatibilität mit den HANA-Releases geprüft und gegebenenfalls sinnvolle Alternativen gefunden.
  5. Evaluierung der kommerziellen Faktoren
    Die Infrastruktur- und Projektkosten werden evaluiert und Lizenzfragen geklärt, um eine detaillierte Kostenanalyse zu erhalten.
  6. Projektplanung
    Ein Projektplan mit Arbeitspaketen, Aufwänden, Zeitplanung, Verantwortlichkeiten und Verfügbarkeiten wird ausgearbeitet.
  7. Umsetzung
    Die Infrastruktur wird aufgebaut, der ABAP-Code angepasst und das System durch Customizing an die spezifischen Anforderungen angepasst, wobei veraltete Simplifications ersetzt werden. Die Migration erfolgt iterativ, begleitet von Tests, um eine reibungslose Umstellung sicherzustellen.
  8. Hypercare
    Das System wird intensiv überwacht und bei Bedarf schnell angepasst.
Bei der Migration nach H4S4 ist ein klar strukturierter Ablauf wichtig. (Foto: SPS Germany GmbH)

Erfahrungen aus der Praxis: Zeitaufwand und Hinweise

Grundsätzlich gilt: Je komplexer und modifizierter ein System ist, desto aufwendiger gestaltet sich das Migrationsprojekt. Durchschnittlich erfordert die Umstellung von SAP HCM auf H4S4 zwischen 200 und 300 Arbeitstage. Das technische Setup beansprucht etwa zwei Monate, die Implementierung mit Coding rund drei Monate. Ein Readiness Check dauert in der Regel drei bis vier Tage.

Ein wichtiger Aspekt ist das Lizenzmodell. Es gilt frühzeitig zu klären, welche Lizenzen vorhanden sind, ob neue benötigt werden und wie der Übergang von bestehenden Lizenzen abläuft. Daneben erwiesen sich SAP-Hinweise, wie die SAP Note 3091160 (Simplification Items) und 2913617 (H4S4 Readiness Check), als besonders hilfreich.

Managed Services auf SAP ohne Zusatzkosten

Von der Beratung über die Implementierung bis hin zum Betrieb: Die SAP-HCM-Transformation im Alleingang zu meistern, ist für viele Unternehmen kaum machbar. Hier ist es hilfreich, einen kompetenten Partner mit Fachwissen für reibungslose HR-Prozesse und Expertise im Payroll-Bereich an seiner Seite zu haben.

Wie gelingt Ihnen die reibungslose Migration von SAP HCM zu H4S4, ohne teure Fehler zu machen? Hier erfahren Sie aus erster Hand, wie der H4S4 Readiness Check genau abläuft und welche Ergebnisse Sie erwarten können: Wir geben wertvolle Erfahrungen und bewährte Best Practices aus erfolgreichen Kundenprojekten weiter, damit Sie kostspielige Fehler und Verzögerungen vermeiden und optimal auf Ihr H4S4-Upgrade vorbereitet sind.

„Unsere Aufgabe als Outsourcing-Spezialist für SAP Payroll-Services ist es, Unternehmen bei ihrer SAP-HCM-Transformation zu unterstützen. Wir teilen wertvolle Erfahrungen aus erfolgreichen Kundenprojekten, um Unternehmen zu helfen, kostspielige Fehler und Verzögerungen zu vermeiden und die H4S4-Migration optimal vorzubereiten.“

Martin Leinweber, Director Operations Payroll, SPS Germany GmbH.

Die SAP Payroll Factory von SPS bietet entscheidende Vorteile: Das System des Kunden wird mandantenfähig direkt mit H4S4 in der SPS Payroll Factory aufgesetzt. Das notwendige Reengineering erfolgt integrativ im Rahmen des Übernahmeprojekts bei der Neueinrichtung des Systems. Dadurch werden Kosten eingespart, die für ein individuelles Migrationsprojekt anfallen.

Be­reit für den nächs­ten Schritt?  

Auch wenn der Support für SAP-Altsysteme noch einige Jahre weiterläuft, müssen SAP-Anwender schon jetzt ihre Transformation planen und die notwendigen Schritte einleiten. Ganz gleich, an welchem Punkt der Reise ein Unternehmen steht: SPS führt es durch die Transformation – sicher, innovativ und in dem erforderlichen Tempo.

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