Recruiting: Was macht Deloitte besser als die Big-Four-Konkurrenz?

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Deloitte hat in den vergangenen zehn Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt und den Rückstand zur Konkurrenz immer weiter verkleinert. Die kleinste Big-Four-Gesellschaft im deutschen Markt konnte den Umsatz zwischen 2015 und 2024 mehr als verdreifachen, von 790 Millionen Euro auf zuletzt 2,58 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die bisherige Nummer 3 im Markt, KPMG, war im Geschäftsjahr 2022/2023 nur noch rund 90 Millionen Euro von Deloitte entfernt. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 hat KPMG noch keine Zahlen vorgelegt.

Doch nicht nur beim Umsatzwachstum schlägt sich Deloitte gut. Bei der Personalgewinnung lässt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft die Wettbewerber KPMG, PwC und EY schon lange hinter sich. So ist Deloitte laut dem Marktforschungsinstitut Trendence der beliebteste Arbeitgeber bei Uni-Absolventen der Wirtschaftswissenschaften unter den Big Four und kann diese Vorreiterrolle bereits seit drei Jahren halten.

Deloitte ist bei Berufseinsteigern und Fachpersonal vorne

Florian Schumann ist Partner bei Dr. Heimeier Executive Research. Foto: Dr. Heimeier
Florian Schumann ist Partner bei Dr. Heimeier Executive Research. Foto: Dr. Heimeier

Und nicht nur bei Berufseinsteigern hängt Deloitte die Konkurrenz ab, auch bei den Senior Hires liegt die Gesellschaft vorn. Deloitte konnte in den vergangenen drei Jahren jeweils mehr Mitarbeiter ab dem Manager-Level von den direkten Konkurrenten PwC, EY und KPMG abwerben als umgekehrt. Fast 150 hochrangige Mitarbeiter wechselten laut Untersuchungen der Personalberatung Dr. Heimeier Executive Research von der Konkurrenz zu Deloitte.

Der Fachkräftemangel in der Branche ist hoch. Was macht Deloitte anders als die Konkurrenz?

„Der in unseren Analysen dokumentierte Recruiting-Erfolg steht sicher auch im Zusammenhang mit einer erstklassigen Marke. Im globalen Vergleich sehen wir für Deloitte in Deutschland aber auch die umfangreichsten Wachstumspotenziale qua Größe und Marktanteilen“, erklärt Studienautor und Partner bei Dr. Heimeier Executive Research Florian Schumann.

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