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Norma Schöwe wird neue Geschäftsführerin

Bei der DGFP tritt Norma Schöwe die Nachfolge von Katharina Heuer als Geschäftsführerin an.
Norma Schöwe, derzeit HR-Managerin bei Continental, übernimmt im Februar 2019 die Geschäftsführung der DGFP.
Fotoquelle: LinkedIn

Der Geschäftsführerposten ist seit Mai vakant, nachdem > Katharina Heuer, die seit Februar 2013 Vorsitzende der Geschäftsführung war, die > DGFP zum 1. Mai dieses Jahres überraschend verlassen hatte. Seitdem hat der ehemalige Vorstandsvorsitzende Dr. Gerhard Rübling die Position kommissarisch inne. Er wird sich planmäßig wieder aus der Geschäftsleitung zurückziehen.

Wie Ariane Reinhart, die Personalvorstand der Continental AG ist, kommt auch Norma Schöwe von Continental, sie ist dort seit 2006 tätig. Zunächst war sie HR Business Partner, dann Projektmanagerin in Frankfurt und Singapur, anschließend Teamleiterin HR und seit 2016 ist sie Leiterin Human Relations am Standort Babenhausen der Continental Automotive GmbH. Ihre derzeitige Aufgabe als Personalleiterin wird sie mit der Übernahme der Geschäftsführung der DGFP abgeben.

Norma Schöwe studierte Rechtswissenschaften in Berlin und im italienischen Padua. Nach dem zweiten Staatsexamen begann sie ihre berufliche Laufbahn 2004 in der arbeitsrechtlichen Stabsabteilung bei Siemens VDO Automotive.

Schöwe, die in der HR-Szene bislang kaum bekannt ist, ist als Delegegierte der Bezirksgruppe Darmstadt und Südhessen der Continental Automotive GmbH im Mitgliederbeirat des Arbeitgeberverbands Hessenmetall aktiv.

DGFP führt Rotationsmodell für Geschäftsführerposition ein

Mit der Neubesetzung der Geschäftsführerposition hat sich der DGFP-Vorstand erstmals für ein Rotationsmodell entschieden: Die Leitung der Gesellschaft soll für einen individuell vereinbarten Zeitraum über mehrere Jahre einer HR-erfahrenen Führungskraft aus einem Mitgliedsunternehmen übertragen werden. Damit soll eine engere Verbindung zwischen DGFP und Mitgliedsunternehmen geschaffen werden.

Durch die Besetzung mit einer Führungskraft aus einem Mitgliedsunternehmen wird sowohl die Sicht unserer Mitglieder wie auch die Erfahrungen aus dem HR-Management in die DGFP hineingetragen. Davon profitiert der Verband enorm! Auf der anderen Seite kann die jeweilige HR-Führungskraft in der Rolle der Geschäftsführung der DGFP unternehmerische Kompetenzen entwickeln bzw. weiter ausbauen. Nach der Rückkehr in das Mitgliedsunternehmen haben wir dort dann einen exzellenten Ambassador der DGFP,

kommentierte Reinhart die Rotationsregelung, die sie selbst mitentwickelt hat. Wie sich das neue Modell bewährt und ob es insgesamt mehr Vor- als Nachteile mit sich bringt, wird sich zeigen.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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