Update vom 6. März 2026: Zwei Jahre nach der Einführung der geschlechtsneutralen Elternzeit bei Henkel zieht der Konzern ein positives Resümee. Weltweit haben 2025 15 Prozent mehr Mitarbeitende Elternzeit genommen als noch 2024, schreibt Personalvorständin Sylvie Nicol auf Linkedin. Besonders erfreulich sei der Anstieg bei den Mitarbeitern. Im vergangenen Jahr sind 35 Prozent mehr Männer in Elternzeit gegangen als im Vorjahr.
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Update vom 12. August 2025: Die Begeisterung in der HR-Szene war groß, als Henkel Anfang 2024 verkündete, eine geschlechtsneutrale Elternzeit einzuführen. Laut der Regelung können sich alle beim Chemiekonzern beschäftigten Eltern weltweit acht Wochen lang bei vollem Gehaltsausgleich freistellen lassen.
Das neue Benefit wurde zu einer Zeit verkündet, in der viele Menschen in Deutschland darauf warteten, dass die Regierung die sogenannte Familienstartzeit auf den Weg bringt – eine bezahlte zweiwöchige Freistellung für das zweite Elternteil nach der Geburt des Kindes. Henkel ermöglichte das weltweit aus eigener Kraft, während ein entsprechendes Gesetz in Deutschland seit dem Regierungswechsel in weitere Ferne gerückt ist, tauchte es noch nicht einmal mehr im Koalitionsvertrag auf.
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