Offboarding: So kann dabei HR Recruiting-Kosten senken

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Als der Energiedienstleister Engie vor vier Jahren begann, systematisch in Offboarding zu investieren, war das kein „Nice-to-have“-Projekt. Vielmehr stand für ihn die Frage im Mittelpunkt, wie sich Wachstum in einem begrenzten Arbeitnehmermarkt stemmen lässt. So rückte die Rückgewinnung von ehemaligen Mitarbeitenden in den Fokus: Jeder Mitarbeitende, der das Unternehmen verlässt, sollte ein bestmögliches positives Offboarding erleben. Heute verzeichnet das Unternehmen 76 Rückkehrende – und Einsparungen von rund 380.000 Euro an Recruiting- und Vakanzkosten durch Rehiring.

Laut Manja Ledderhos, Senior Consultant beim Trendence Institut, sollte Offboarding in allen Unternehmen einen größeren Stellenwert erfahren. „Offboarding spielt eine entscheidende Rolle hinsichtlich Reputation und Mitarbeiterbindung“, sagt sie. Knapp 30 Prozent der Akademiker und Akademikerinnen und rund 22 Prozent der Fachkräfte würden zu einem früheren Arbeitgeber zurückkehren, wenn das Offboarding positiv verlaufen ist.

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