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Arbeitgeberkommunikation: Meist ist HR zuständig

zwei Männer in Businesskleidung stehen auf zwei durch eine Kluft getrennten Erhöhungen/Kästen
Zischen Personalern und Kommunikatoren ist die Kommunikation nicht einfach.
Foto: © peshkova/Fotolia.de

Eine Studie zur Arbeitgeber- kommunikation hat nachgefragt, welche Themen auf der Agenda von Personalern und Kommunikatoren am drängendsten sind. Danach steht die interne Kommunikation ganz oben auf der Liste.

In der Mehrheit der Unternehmen – 86 Prozent – sind die Personalabteilungen erwartungsgemäß hauptverantwortlich für das Recruiting; mit nur einem Prozent spielt der Kommunikations- bereich eine verschwindende Rolle. Das Thema Personalmarketing betreut HR zu zwei Drittel (66 Prozent); lediglich bei einem Fünftel (20 Prozent) sind die Kommunikatoren zuständig. Was das Employer Branding betrifft, so ist bei der Hälfte der Arbeitgeber (50 Prozent) die Personalabteilung verantwortlich und bei einem knappen Drittel (32 Prozent) die Kommunikation. Dies zeigt eine Umfrage zur Arbeitgeberkommunikation der Deutschen Akademie für Public Relations (> DAPR). Dafür wurden im Juli und August dieses Jahres 98 Fach- und Führungskräfte aus HR, Unternehmenskommunikation, Marketing sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit befragt.

Interne Kommunikation hat Priorität

Gefragt danach, welche Themen in diesem und im kommenden Jahr vor allem auf der Agenda der Verantwortlichen stehen, gaben 53 Prozent der Studienteilnehmer Employee Branding und interne Kommunikation an. An zweiter Stelle mit 51 Prozent steht Recruiting/Bewerbermanagement, gefolgt von Employer Branding mit 46 Prozent. Das Thema Digitalisierung rangiert mit 41 Prozent auf dem vierten Platz.

Größte Herausforderung: Zusammenspiel zwischen HR und Kommunikation

Im Rahmen der Studie wurde auch eruiert, welche drei größten Herausforderungen die Fach- und Führungskräfte sehen, wenn es um die Stärkung der Arbeitgebermarke ihres Unternehmens geht. Die meisten – 59 Prozent – bezeichneten das Zusammenspiel zwischen HR und Kommunikation als größte Hürde. Der Fachkräftemangel stellt für 43 Prozent der Befragten ein Hindernis dar. Die am dritthäufigsten genannte Herausforderung ist die Analyse der eigenen Unternehmenskultur, die mehr als jeder vierte Befragte (29 Prozent) angab.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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