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Warum Arbeitgeber in den Überzeugen-Modus schalten sollten

Der War for Talents wird längst nicht mehr nur um akademische Berufe wie Mediziner:innen, IT-Spezialist:innen und Ingenieur:innen geführt. Schon seit Jahren führen Fachkräfte mit Berufsausbildung die Liste der Engpassberufe der Bundesagentur für Arbeit an und werden händeringend gesucht. In der Fachkräfteengpassanalyse 2019 beispielsweise stehen unter anderem Alten- und Krankenpfleger:innen, Berufskraftfahrer:innen und Mechatroniker:innen ganz oben. Der Pool an Kandidat:innen in nicht-akademischen Berufen wird also zunehmend kleiner.

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Daneben zeigt sich seit der Coronapandemie noch ein weiteres Phänomen: Viele systemrelevante Berufe – darunter überwiegend nicht-akademische – wurden quasi über Nacht aus dem Schatten ins Licht befördert. Ohne das Engagement und den Mut der “Corona-Helden” (FAZ vom 28.3.2020) aus Pflege, Logistik oder Einzelhandel wäre das Chaos ausgebrochen. Auch wenn der Applaus von den Balkonen nur von kurzer Dauer war, der Image-Boost ist bei den Fachkräften angekommen. Laut Fachkräftereport von meinestadt.de stimmen 65 % der Befragten der Aussage zu, dass Corona den Ruf von Fachkräften mit Berufsausbildung allgemein verbessert hat.

Fachkräfte wissen um den Wert ihrer Arbeitsleistung

Arbeitgeber müssen sich daher bewusst machen, dass Fachkräfte um den Wert ihrer Arbeitsleistung wissen und sich immer häufiger ihren Arbeitgeber aussuchen können – nicht umgekehrt. In vielen Branchen wird sich der Wandel vom Arbeitgebermarkt hin zum Arbeitnehmermarkt weiter verschärfen. Insbesondere bei den “Corona-Helden” im Pflegekittel wie hinter der Supermarktkasse ist damit zu rechnen, dass sie nach der Krise noch selbstbewusster in das Gespräch mit potenziellen Arbeitgebern gehen. Aus Sicht der Unternehmen macht es das Fachkräfte-Recruiting nicht unbedingt leichter.

Im Gegenteil: Sie müssen einen grundlegenden Sinneswandel vollziehen und in den Überzeugen-Modus schalten, statt auf altbewährte Selektion zu setzen. Das bedeutet, dass besonders solche Unternehmen langfristig die Nase vorn haben könnten, die mehr Augenmerk darauf legen, was sie zukünftigen Mitarbeiter:innen alles bieten – statt einzufordern, was Kandidat:innen alles können und mitbringen müssen. Wer diesen Sinneswandel frühzeitig vollzieht, hat also gute Chancen. Dennoch bleibt eine wichtige Frage unbeantwortet: Was genau müssen Unternehmen denn nun bieten, um für Fachkräfte attraktiv zu sein? meinestadt.de gewährt in diesem Special einen Blick in die Köpfe und Herzen von Fachkräften und gibt wertvolle Tipps, wie Ihr Recruiting ein Erfolg werden kann.

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