Passender Executive Recruiter: Auslandserfolg durch Top-Führungskräfte

Artikel anhören
Artikel zusammenfassen
Teilen auf LinkedIn
Teilen per Mail
URL kopieren
Drucken

Seriöse Executive Recruiter, die hochqualifizierte Führungskräfte für die Besetzung strategisch wichtiger Rollen innerhalb einer Organisation akquirieren, setzen unterschiedliche Suchmethoden ein. Doch wie findet man im Ausland unter der großen Anzahl an Executive Recruitern den für die jeweilige Aufgabe am besten geeigneten Personalbeschaffer?

Bei der Auswahl des geeigneten Dienstleisters sollten Unternehmen zunächst die gewünschten Leistungen genau definieren: Geht es darum, eine möglichst große Anzahl an Bewerbern zu erhalten? Dann bietet sich eine reine Beschaffungsagentur an, die Lebensläufe in hoher Anzahl vorlegt. Allerdings geht dies oft zulasten der Qualität der potenziellen Kandidaten. Wird hingegen ein ganzheitlich arbeitender Headhunter gewünscht, der über eine hohe Beratungskompetenz im kompletten Such- und Vermittlungsprozess verfügt und die „Hidden Talents“ in einer Branche identifiziert und auf Augenhöhe anspricht – Kandidaten also, sich nicht aktiv auf Stellenausschreibungen bewerben – gibt es eine Reihe von Kriterien, die bei der Suche nach dem passenden Recruiting-Partner unterstützen.

Auswahl des Recruiting-Partners

Ganz oben auf der Liste der wichtigen Eigenschaften steht das Vertrauen: Der Personalbeschaffer sollte schon auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, gegenüber potenziellen Kandidaten das Unternehmen seriös repräsentieren zu können.

Ein überzeugendes Durchführungskonzept liegt vor, wenn der beauftragte Personalberater in der Suche federführend tätig ist, anstatt diese an Drittunternehmen auszulagern.

Der Recruiting-Pool des Personalunternehmens, der potenzielle Kandidaten umfasst, sollte möglichst nicht durch Rahmenverträge und Kundenvereinbarungen eingeschränkt sein.

Unerlässlich ist die Fachkompetenz: Hierzu zählen eine qualifizierte Ausbildung und umfangreiche Erfahrung des beauftragten Beraters, weitreichende Kenntnisse rund um den Bewerbermarkt sowie eine interkulturelle Kompetenz. Diese benötigt der Berater neben weiteren Qualifikationen, um seine Mittlerfunktion zwischen Unternehmen und Kandidaten im Zielland auszufüllen sowie seine Suchaufgabe den lokalen Realitäten treffend einzuschätzen. Ein Berater mit dieser Kompetenz ist in der Lage, auf Basis des Erstgesprächs ein schlüssiges umfassendes Positionsprofil mit Beschreibung des Kundenunternehmens zu erstellen.

Um die Arbeitsweise des Beraters nachvollziehen zu können, sollte sich der Auftraggeber Konzept und Vorgehensweise inklusive Suchmethode und eingesetzter Tools erläutern lassen. Wissenswert ist unter anderem, wie sichergestellt wird, das gesamte Bewerberpotenzial im Markt zu erfassen. Dazu gehören Fragen wie, ob dafür eine hauseigene Research-Abteilung zur Verfügung steht, wie die Vertraulichkeit von Daten sichergestellt wird, wer den Erstkontakt und die Gespräche mit potenziellen Kandidaten aufnimmt, ob bei der Auswahl wissenschaftlich abgesicherte eignungsdiagnostische Werkzeuge eingesetzt und der Partner durch juristische Kenntnisse und Verhandlungsgeschick Unterstützung während der Vertragsverhandlungen leisten kann und den Deal über die Zielgerade bringt.

Um diese Fähigkeiten beurteilen zu können, hilft ein Einblick in vorhandene schriftliche Beurteilungen und Kandidaten-Evaluierungen, sofern der Personalberater diese gewährt. Bei der Einschätzung der Zuverlässigkeit lohnt sich die Recherche, seit wann das Personalbeschaffungsunternehmen am Markt ist, wie viele Projekte es jährlich durchführt, wie viele Mitarbeiter es beschäftigt und ob diese über eine angemessene akademische Ausbildung verfügen, die eine hohe Qualität der Kandidatengespräche gewährleistet. Am wichtigsten ist es zu wissen, wie viele Projekte die Berater parallel abwickeln.

Beim Herausfiltern der passenden Bewerber aus Hunderten von Profilen ist hingegen eher Quantität gefragt: Hier sollte das Personalunternehmen über ein ausreichend großes, erfahrenes und eingespieltes Team im Hintergrund verfügen.

Ein Muss ist der vertrauliche Umgang mit Daten: Auftraggeber sollten sich informieren, wie und wo vertrauliche Daten gesichert werden.

Ein bei aller Sorgfalt schnelles Suchverfahren darf der Kunde erwarten: Ressourcenstarken Beratern gelingt es, innerhalb von wenigen Wochen potenzielle qualifizierte Kandidaten zu präsentieren, nach etwa zwei Monaten die Finalisten zu küren und erste Gespräche durchzuführen. Sicherheit erhält der Auftraggeber durch eine Garantie, welche die Personalberatung für den Fall einer Fehlbesetzung gibt.

Tilman H. Bender, Managing Partner, TH Bender & Partners, Inc., Washington, D.C. (Foto: © privat)

Unter Berücksichtigung dieser Kriterien gelingt die Auswahl eines qualifizierten und erfahrenen Beraters, der den Zielmarkt kennt – und durch erstklassige Personalbesetzung den Weg für den Auslandserfolg eines Unternehmens ebnet.

Den kompletten Empfehlungsleitfaden für die Auswahl und Zusammenarbeit mit ausländischen Personalbeschaffern und weitere Informationen über das größte deutschamerikanische Executive-Search-Unternehmen TH Bender & Partners können Sie unter folgendem Link downloaden:

Zum Whitepaper