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Acht Trendberufe, die 2019 hoch im Kurs stehen

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Mann sitzt am Computer, darauf verschlüsselter Code
Auch bedingt durch die Datenschutzgrundverordnung werden Berufsbilder rund um Verschlüsselung und Sicherheit von Informationen wichtiger und beliebter.

Kryptologe, KI-Entwickler und Elektroniker – das sind drei Berufe, die besonders gute Aussichten für 2019 bieten. Auffällig, aber nicht verwunderlich ist, dass alle acht Jobs mehr oder weniger in Verbindung mit der Digitalisierung stehen. Auch das Ausbildungswesen reagierte bereits darauf: mit einer Lehre zum Kaufmann für E-Commerce.

Der Andrang für die neue Ausbildung sei groß, heißt es dazu beim Handelsverband Deutschland (HDE): Im laufenden Ausbildungsjahr seien 1.400 Verträge unterzeichnet worden. Die Absolventen kümmern sich darum, dass Webportale betrieben, beworben, optimiert und am Laufen gehalten werden. Gute Marktchancen werden auch Customer Experience Managern vorausgesagt: Sie sollen Kunden die bestmögliche Orientierung im Geschäft bieten, ob online oder offline. Dafür entwickeln sie unter anderem Handlungsmaßnahmen und neue Shop-Konzepte.

Datensicherheit leitet Nachfrage nach besonderen Berufen

Keine neuen, aber derzeit stark nachgefragte Berufsbilder sind laut der Auswertung von gehalt.de die des Elektronikers und des Datenschutzbeauftragten. Erstere hätten volle Auftragsbücher, zudem fehle es in der Branche an Nachwuchs. Das Geschäft der Datenschutzexperten wurde 2018 von der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beflügelt. Es bleibt weiterhin aktuell, weil die Sensibilität bezüglich des Umgangs mit personenbezogenen Daten bei Unternehmen und Kunden größer geworden ist. Gleiches gilt für Kryptologen: Sie befassen sich mit der Aufgabe, Informationen zu ver- und entschlüsseln und sie damit vor unbefugtem Zugriff, etwa durch Hacker, zu sichern.

Darüber hinaus sind Entwickler für künstliche Intelligenz (KI) und 3D-Druck-Experten stark gefragt. Mit dem Zukunftspotenzial und der wachsenden Verbreitung dieser neuen Technologien steigt auch der Bedarf an Qualifizierten, die damit umgehen können. Last but not least hat gehalt.de den Physician Assistant als Trendberuf für 2019 identifiziert. Er ist dem Arzt unterstellt und soll diesen angesichts der zunehmenden Komplexität im Gesundheitswesen entlasten sowie unterstützen.

Quelle: personalpraxis24.de

David Schahinian arbeitet als freier Journalist und schreibt regelmäßig arbeitsrechtliche Urteilsbesprechungen, Interviews und Fachbeiträge für die Personalwirtschaft.