Personalwirtschaft: Frau Feichtinger, Sie sind Referentin im ADAC Gesundheitsmanagement und haben vor Kurzem gemeinsam mit Ihrem Team das Blended-Learning-Programm AKTIV.Mobil 2.0 für die Straßenwachtfahrer und -fahrerinnen beim ADAC gestartet. Was ist das Besondere daran?
Susanne Feichtinger: Es ist unser erstes Blended-Learning-Format für die Straßenwacht. Zuvor gab es mit AKTIV.Mobil 1.0 ein Präsenzformat, in dem Mitarbeitende mehr über Gesundheitsförderung durch Bewegung und Ergonomie gelernt haben. Durch die Pandemie, aber auch den Wunsch, unsere deutschlandweit verteilten Mitarbeitenden zusammenzubringen, sind wir in ein hybrides Format gewechselt. Neben Bewegung und Ergonomie wollten wir die Schwerpunktthemen mentale Gesundheit und Ernährung integrieren. Und dann ist natürlich besonders, dass unser Programm speziell auf den Arbeitsplatz der Straßenwachtfahrer und -fahrerinnen ausgerichtet ist.
Der neue Fokus auf mentale Gesundheit scheint wenig überraschend – zeigen zahlreiche Gesundheitsstudien doch, dass aktuell die Fallzahl von psychischen Problemen steigt. Wie aber kamen Sie auf den neuen Schwerpunkt Ernährung?
Ernährung war schon immer ein Randthema, da wir Gesundheit ganzheitlich denken. Denn wenn ich mich viel bewege, mich aber unausgewogen ernähre, fördere ich meine Gesundheit nur bedingt. Vom Randthema zum Schwerpunkt wurde es durch das Feedback der Mitarbeitenden in den Entwicklungsworkshops zu AKTIV.Mobil 2.0. Das lässt sich rational erklären: Die Mitarbeitenden der Straßenwacht sind den größten Teil ihrer Arbeitszeit im Auto und auf den Straßen unterwegs.
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