Personalwirtschaft: Frau Dr. Renker, KI hält immer mehr Einzug in Unternehmen – auch in kleine und mittelgroße Unternehmen. Welche Themen treiben Betriebsräte bei der Implementierung entsprechender Systeme derzeit besonders um?
Johanna Renker: Zunächst stellt sich den meisten Betriebsräten oft eine ganz grundlegende Frage, und zwar: Was ist eigentlich KI? Es gibt zwar viele Definitionen, die helfen hier praktisch aber nur bedingt. Hinzu kommt, dass das Thema oft viel Emotionalität mit sich bringt.
Inwiefern?
Wenn ich beispielsweise sage, ich arbeite mit Excel, lässt das viele kalt. Sage ich aber, mein Excel nutzt KI-Komponenten, bekommt das einen ganz anderen Touch – je nachdem, ob man gegenüber KI sehr offen, sehr skeptisch oder gleichgültig eingestellt ist. Es geht also oft nicht nur um die Technik selbst, sondern auch darum, wie die Beschäftigten sie wahrnehmen. Daher stellt sich auch die Frage, wie man die Belegschaft abholen und einbinden kann. Also: Was muss ich als Betriebsrat – abgesehen von Leistungs- und Verhaltenskontrolle – beachten und mit dem Arbeitgeber regeln?
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