Wie wird Künstliche Intelligenz (KI) die Arbeitswelt, die Märkte und die Unternehmen in den nächsten Jahren verändern? Mit dieser Frage hat sich das IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen Valantic gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute (HRI) beschäftigt. In ihrer Studie „Digital Excellence Outlook – AI at Scale“ wurden mehr als 1.000 Entscheiderinnen und Entscheider aus Unternehmen der DACH-Region befragt. Konkret ging es um die Frage, wie sehr KI-Systeme bis zum Jahr 2030 an Einfluss gewinnen werden. Die Antwort der Befragten aus der C-Level-Ebene fällt eindeutig aus. 82 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre Rolle durch die KI deutlich verändern wird: weg von klassischen Entscheidungen und hin zur Überprüfung der KI. Sie sind überzeugt, dass KI bis 2030 einen wesentlichen Einfluss auf die Entscheidungsfindung in Unternehmen haben wird.
Dann schauen Sie doch einmal in unser Dossier zum Thema. Dort stellen wir für Sie kontinuierlich aktuelle Berichte, Analysen, Deep-Dives und Tools für den Einsatz von KI im HR-Alltag zusammen.
75 Prozent der von Valantic Befragten sind sich außerdem sicher, dass fortschrittliche Unternehmen notwendigerweise bis 2030 gezielte Programme zur Förderung kognitiver Leistungsfähigkeit und mentaler Gesundheit einführen müssen, um die Auswirkungen geringerer Anforderungen an menschliches Denken auszugleichen.
Empathie und Kreativität kann KI nicht übernehmen
Während analytische und operative Aufgaben zunehmend von KI übernommen werden, halten 80 Prozent der befragten Entscheiderinnen und Entscheider Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen für die wichtigsten Zukunftskompetenzen. Diese menschlichen Fähigkeiten sichern für die Mehrheit der Befragten nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal in einer automatisierten Welt, sondern sind auch zentral für Innovation und nachhaltigen Unternehmenserfolg.
„Unsere gemeinsame Studie mit dem HRI zeigt klar, dass Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt grundlegend verändern wird – und das nicht nur durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten, sondern auch durch die Neugestaltung von Entscheidungsprozessen und Führungsaufgaben“, erklärt Laurenz Kirchner, Managing Director und Leiter der Data & AI Practice bei Valantic. „Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den technologischen Fortschritt mit der gezielten Förderung menschlicher Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und ethischem Denken zu verbinden. Nur Unternehmen, die die Verantwortung für die Auswirkungen von KI ernsthaft übernehmen, werden auf Dauer erfolgreich sein.“
Tonia Schöler ist Volontärin bei der Personalwirtschaft.

