Ausgezeichnete Arbeit: „Drei Fragen an…“ Redakteurin Christina Petrick-Löhr

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Was bedeutet für dich persönlich der Titel „Fachmedium des Jahres“ – und wofür steht die Personalwirtschaft in deinen Augen? Was sind aus deiner Sicht die Zutaten für ausgezeichneten HR-Journalismus?

Wer schon einmal eine längere Fahrradreise gemacht hat oder eine Hüttentour in den Bergen, kennt das: Die besten Geschichten kann man später über diejenigen Etappen erzählen, die besondere Mühe gemacht haben haben. Weil sie steil oder unwegsam waren, weil ein Sturm tobte oder ein Hindernis überwunden werden musste. Der Spaß daran wächst mitunter mit dem zeitlichen Abstand. So ähnlich fühlt sich im Rückblick auch der Relaunch unseres Magazins an. Im Mittelpunkt stand dabei die Aufgabe, die HR-Community mit klugen Texten und einer ebenso konsequenten wie ästhetischen Gestaltung bestmöglich zu informieren. Dieser Prozess war anstrengend und herausfordernd – aber als uns die Löwin vom ersten Cover der „neuen“ Personalwirtschaft anschaute, war klar, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Die Auszeichnung als „Fachmagazin des Jahres“ ist dafür eine wunderbare Belohnung.

Christina Petrick-Löhr betreut das Magazinressort Talent & Learning sowie die Berichterstattung zur Aus- und Weiterbildung. Zudem ist sie verantwortlich für die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft sowie den Deutschen Personalwirtschaftspreis. Foto: FBM
Christina Petrick-Löhr betreut das Magazinressort Talent & Learning sowie die Berichterstattung zur Aus- und Weiterbildung. Zudem ist sie verantwortlich für die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft sowie den Deutschen Personalwirtschaftspreis. Foto: FBM

Welche Begegnung, welches HR-Projekt oder welches Interview hat dich nachhaltig beeindruckt?

Ein außerordentlich interessanter Gesprächspartner war der scheidende Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, Professor Friedrich Hubert Esser, den ich gerade erst in Bonn besuchen durfte. Der umgängliche Rheinländer – gelernter Bäcker, Wissenschaftler, Akteur in verschiedensten Positionen in Berufsverbänden – steht wie wohl niemand sonst für das komplexe System der beruflichen Bildung in Deutschland. Kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand hat er mir ausführlich von seinen Visionen erzählt, wie Aus- und Weiterbildung zukunftsfit gemacht werden können. Wie seine Idee aussehen, können Sie übrigens in der kommenden Ausgabe der Personalwirtschaft lesen.

Was machst du, wenn der Redaktionsschluss durch ist?

Fahrradfahren. Gerne auch längere Strecken. Wie gesagt, die besten Geschichten kann man am Ende erzählen, wenn man sich ein bisschen anstrengen musste.