Der Bad Vilbeler Pharmahersteller Stada hat eine neue Personalvorständin: Diana Wiedmann wird zum 1. Januar 2027 als Chief Culture & People Officer (CPO) in den Vorstand berufen. Sie übernimmt die Nachfolge von Simone Berger, die das Unternehmen Anfang 2026 verlassen hat, um eine neue berufliche Herausforderung in Japan anzunehmen. Berger arbeitet nun als CHRO beim Medizintechnikunternehmen Olympus. Ihre Nachfolgerin Wiedmann berichtet als Executive Vice President direkt an den Vorstandsvorsitzenden Peter Goldschmidt.
Wiedmann bringt 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen HR, Unternehmensberatung, Strategie und Bankwesen mit. Zuletzt war sie als CHRO und Partnerin bei Drees & Sommer tätig, einem Beratungsunternehmen für Immobilien, Infrastruktur und Industrie, wo sie die internationale Expansion auf 51 Länder mitverantwortete. Zuvor bekleidete sie HR-Führungspositionen in der Biopharma-Branche – unter anderem als Senior Vice President bei Rentschler Biopharma und als HR Director bei Vertex Pharmaceuticals – sowie bei Siemens Financial Services. Internationale Stationen führten sie nach China, Hongkong und Mauritius. Wiedmann hält einen MBA der University of Wales, Cardiff, und absolvierte ein Weiterbildungsprogramm zum Thema „Portfolio Leadership“ an der Wharton School.
„Was mich antreibt, ist Transformation mit messbarem Return on Investment“, sagt Wiedmann. Stada beschäftigt weltweit rund 11.670 Mitarbeitende und erzielte 2025 einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro. Stada ist aktuell auf Expansionskurs. Zuletzt kaufte das Unternehmen Orifarm-Marken – 16 Marken für Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsergänzungsmittel vom dänischen Unternehmen Orifarm. Zu weiteren Zukäufen von anderen Unternehmen ist Stada Medienberichten zufolge momentan ebenfalls im Gespräch.
Rebecca Scheibel ist Redaktionsleiterin Online und verantwortlich für die digitalen Kanäle der Personalwirtschaft.

