Personalwirtschaft: Frau Prinz, Bayers CEO Bill Anderson hat zuletzt auf der Hauptversammlung gesagt, das Unternehmen sei beim Turnaround gut unterwegs, aber noch nicht fertig. Wie ist aus Ihrer Sicht der aktuelle Stand?
Heike Prinz: Phase Eins der Transformation haben wir größtenteils abgeschlossen. Das bedeutet, wir haben die DSO-Struktur („Dynamic Shared Ownership“, das neue Bayer-Organisationsmodell, die Redaktion) implementiert und unsere Teams rund um Kunden und Produkte organisiert. Das ist, weltweit betrachtet, im Großen und Ganzen abgeschlossen. Jetzt befinden wir uns am Beginn von Phase Zwei.
Was bedeutet das?
Bei DSO geht es nicht wie bei einer klassischen Reorganisation darum, die Struktur neu aufzusetzen und dann ist man fertig. Es geht einher mit einer völlig anderen Art zu arbeiten. Darauf legen wir jetzt unseren Fokus: Dass Teams und Führungskräfte dieses neue Betriebsmodell auch wirklich leben. Erste Ergebnisse der neuen Arbeitsweisen sehen wir, zum Beispiel, dass wir Produkte deutlich schneller auf den Markt bringen als früher. Aber wir müssen Teams und Führungskräfte noch viel stärker dabei unterstützen.
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