Was bedeutet für dich persönlich der Titel „Fachmedium des Jahres“ – und wofür steht die Personalwirtschaft in deinen Augen? Was sind aus deiner Sicht die Zutaten für ausgezeichneten HR-Journalismus?
Für Fachmagazine zu schreiben, hat für mich immer bedeutet, Themen, die vielleicht nicht weitläufig bekannt sind, in einem qualitativ hochwertigen Format aufzuarbeiten. Zu gutem HR-Journalismus gehört für mich, nahe an der Zielgruppe zu sein und zu verstehen, was sie im Job HR bewegt und interessiert. Die Auszeichnung „Fachmedium des Jahres“ sehe ich als Zeichen dafür, dass wir das alles mit der „Personalwirtschaft“ geschafft haben.

Welche Begegnung, welches HR-Projekt oder welches Interview hat dich nachhaltig beeindruckt?
Während der Energiekrise Ende 2022 wurde die Laufzeit der letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland verlängert. Für das Heft 01/2023 habe ich Guido Knott, Vorsitzender der Geschäftsführung von Preussen Elektra und Colette Rückert-Hennen, damals CHRO bei EnBw, dazu befragt, wie das eigentlich personaltechnisch gestemmt wurde und viel über das Betreiben und Abbauen von Kraftwerken gelernt.
Was machst du, wenn das Heft im Druck ist?
Meinen Schreibtisch aufräumen.
