Personalwirtschaft: Herr Kilian, im Juli 2025 haben Sie überraschend das Mandat als Personalvorstand bei Volkswagen aufgrund von „unterschiedlichen Vorstellungen“ niedergelegt. Sieben Jahre hatten Sie das Amt inne. Wie geht es jetzt beruflich für Sie weiter?
Gunnar Kilian: Ich habe mir und möchte mir weiter Zeit geben, um erstmal wieder den Kopf freizukriegen. Deshalb kann ich aktuell auch noch nicht hundertprozentig sagen, wo mein beruflicher Weg mich hinführen soll. Da ich durchaus jemand bin, der breit interessiert ist, könnte er in ganz unterschiedliche Richtungen gehen. Klar ist aber: Nach über sieben Jahren als Personalvorstand ist man der HR-Profession natürlich verbunden.
Trotz neu gewonnener Freizeit war es nicht leicht, einen Interview-Termin mit Ihnen zu finden – scheinbar auch, weil Sie beruflich dann doch schon erste Schritte gegangen sind.
Das stimmt. Eine Woche nachdem ich bei Volkswagen aufgehört habe, kam Paul von Preußen (Gründer und CEO von Digital8, Anm. d. Red.) – wir kannten uns schon vorher – auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen kann, in den Beirat von Digital8 zu gehen. Das ist ein Reverse-Mentoring-Netzwerk. Ich habe zugesagt.
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