K+S: Christina Daske wird Arbeitsdirektorin

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Die 38-Jährige hat das Mandat bei dem Düngemittel- und Salzhersteller zunächst bis 2026 inne. Die Wirtschaftsingenieurin und Ökonomin sei eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit, betont Dr. Andreas Kreimeyer, Vorsitzender des Aufsichtsrats des Unternehmens. „Ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrung, die sie in strategischen und operativen Führungspositionen bei K+S in den vergangenen Jahren erworben hat, zeichnen sie in besonderer Weise aus“, unterstreicht Kreimeyer.

Christina Daske arbeitet bereits seit 2012 bei dem MDax-Konzern und hat seitdem verschiedene Führungspositionen übernommen. Unter anderem arbeitete sie im Business Controlling und der Unternehmensentwicklung. Zuletzt war sie als Leiterin Produktion tätig.

Mit Daskes Berufung erweitert sich der Vorstand des Unternehmens von von drei auf vier Mitglieder. Neben der Arbeitsdirektorin gehören ihm Burkhard Lohr (Vorstandsvorsitzender), Christian H. Meyer (Finanzvorstand) sowie Carin-Maria Tröltzsch (unter anderem zuständig für Strategie, Forschung und Entwicklung) an. Somit wäre die Unternehmensspitze in der neuen Aufstellung ab Dezember geschlechterparitätisch besetzt. Im Februar hatte das Unternehmen mit Carin-Martina Tröltzsch die erste Frau in den Vorstand geholt.

Die K+S AG beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Das Unternehmen ist überwiegend in Europa sowie Nord- und Südamerika tätig und hat einen Schwerpunkten Kali- und Salzförderung.


Sven Frost betreut das Thema HR-Tech, zu dem unter anderem die Bereiche Digitalisierung, HR-Software, Zeit und Zutritt, SAP und Outsourcing gehören. Zudem schreibt er über Recruiting und Employer Branding. Er verantwortet weiterhin die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft.