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Thorsten Schäfer-Gümbel wird Arbeitsdirektor

Thorsten Schäfer-Gümbel hat seinen Rücktritt aus der Politik bekanntgegeben. Er wird vermutlich in den Vorstand der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit eintreten.
Thorsten Schäfer-Gümbel wechselt von der Politik zur staatlichen Organisation GIZ.
Foto: © Susie Knoll

Die endgültige Entscheidung über die Berufung Schäfer-Gümbels trifft der Aufsichtsrat am 9. April; die Zustimmung gilt Medienberichten zufolge als sicher. Mit seinem Rückzug aus der Politik zieht Schäfer-Gümbel die Konsequenz aus der Niederlage bei der Hessen-Wahl im Oktober 2018. Damals wurde die SPD nach CDU und Grünen nur noch drittstärkste Kraft; für den SPD-Spitzenkandidaten war das bereits die dritte Niederlage in Folge.

Thorsten Schäfer-Gümbel, nach seinen Initialen auch TSG genannt, studierte zunächst Agrarwissenschaften und wechselte dann zu Politikwissenschaften. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er kurz als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Europäische Integration am Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen. 1998 wurde er Referent des Sozial- und Jugenddezernenten der Stadt Gießen. Von 2002 bis 2003 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dezernat II der Stadt Gießen tätig. Ab März 2002 war er außerdem Berater für die SPD-Landtagsfraktion Hessen; bereits seit 1986 ist er SPD-Mitglied.

2003 wurde Schäfer-Gümbel in den hessischen Landtag gewählt. Ein Jahr später wurde er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Gießen, ab 2001 war er stellvertretender Vorsitzender der SPD Hessen-Süd, bevor er 2009 Vorsitzender der SPD Hessen wurde.

Die > GIZ GmbH mit Sitz in Bonn und Eschborn bei Frankfurt beschäftigt weltweit mehr als 20 000 Mitarbeiter.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.