DEI-Management hat 2025 einen Backlash erlebt. Präsident Donald Trump, der Rechtsruck in Deutschland und die Wirtschaftskrise, die kaum Budget für DEI-Management übrig lässt, führen zu einem Umdenken: weg vom coolen Goodie hin zu einer starken politischen Positionierung und teilweisen Ideologisierung.
Doch DEI ist mehr als das, nämlich gleiche Mitmachchancen für alle, abhängig von ihrer Leistung, nicht von anderen Aspekten. Dafür dürfen sich DEI-Manager und -Managerinnen nicht nur auf Diversity konzentrieren. Der Fokus sollte auf Inclusion liegen – darauf, dass sich möglichst viele der vielfältigen Menschen dem Betrieb zugehörig fühlen und ihn mitgestalten können.
Auch ist DEI in erster Linie kein Business Case, sondern die Entscheidung für wertebasiertes Wirtschaften. Diesen Shift zu sehen und das bisherige Diversity-Management zu reflektieren – darum geht es jetzt.
Info
Dieser Betrag ist Teil unseres Themenschwerpunkts im Januar-/Februar-Magazin der Personalwirtschaft. Darin halten wir zahlreiche Informationen als Überblick bereit, die Personalerinnen und Personaler für einen erfolgreichen Start in 2026 benötigen. Hier geht’s zum E-Paper!
Ausblicke zu den einzelnen HR-Themenbereichen finden Sie auch auf unserer Themenseite zu den Trends 2026.
Wie viele unserer DEI-Programme waren bloße Worte und ein Mitschwimmen mit Trends? Wurden Vielfalts-KPIs verfolgt, statt sicherzustellen, dass die geförderten Gruppen sich auch wirklich einbringen können und gehört werden? Diese und viele weitere Fragen sollten sich DEI-Managerinnen und -Manager jetzt stellen.
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Lena Onderka ist redaktionell verantwortlich für den Bereich Employee Experience & Retention – wozu zum Beispiel auch die Themen BGM und Mitarbeiterbefragung gehören. Auch das Thema Diversity betreut sie. Zudem ist sie redaktionelle Ansprechpartnerin für den Deutschen Human Resources Summit und das HR Forum Banking.

