Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Mehrheit will zukünftig hybrid arbeiten

Die Mehrheit der Befragten möchte zukünftig sowohl von Zuhause als auch vom Büro aus arbeiten können. (Foto: Fizkes_Adobe Stock)
Die Mehrheit der Befragten möchte zukünftig sowohl von Zuhause als auch vom Büro aus arbeiten können. (Foto: Fizkes_Adobe Stock)

Die Mehrheit der in Deutschland Angestellten möchte zukünftig die Möglichkeit haben, sowohl im Home Office als auch an der Arbeitsstätte arbeiten zu können. Das geht aus der gemeinsamen Studie “Decoding Global Ways of Working” der Boston Consulting Group, Stepstone und des Jobportal-Netzwerks The Network hervor. 81 Prozent der Befragten wünschen sich, in der Zukunft hybrid arbeiten zu können. Derzeit arbeitet aber nur rund die Hälfte dieser Beschäftigten hybrid.

Lediglich 9 Prozent der Befragten möchten ausschließlich von der Arbeitsstätte aus arbeiten und 10 Prozent nur von zu Hause. Der Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsorts ist leicht branchenabhängig. Überwiegend remote arbeiten möchten vor allem Angestellte im IT-Bereich, Kundenservice, bei Medienunternehmen, in der Kreativbranche sowie im Bereich HR. Präsenz vor Ort wünschen sich vor allem die Angestellten, bei denen es jobbedingt sowieso meist nicht anders geht – nämlich Angestellte im Gesundheitswesen sowie im Bereich der Produktion und der sozialen Arbeit.

Flexible Arbeitszeiten

Ein ähnliches Bild zeigt sich hinsichtlich mehr Flexibilität bei der Wahl der Arbeitszeiten. Branchenübergreifend wünschen sich etwa 53 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Deutschland eine Kombination aus fixen und flexiblen Arbeitszeiten. 37 Prozent möchten komplett frei entscheiden, wann sie arbeiten; 9 Prozent bevorzugen feste Arbeitszeiten. Komplett flexible Arbeitszeiten werden vor allem in der IT- und Consulting-Branche gewünscht sowie im HR-Bereich. Im globalen Vergleich sind die Angestellten in Deutschland weniger daran interessiert, ausschließlich remote zu arbeiten, legen aber mehr Wert darauf, flexible Arbeitszeiten zu haben.

Laut der Studie ist für die Befragten in Deutschland besonders wichtig, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Gute Beziehungen zu den Kollegen, interessante Aufgaben, ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzten, eine gute Work-Life-Balance sowie die Möglichkeit, persönlich mit der Arbeit einen Unterschied machen zu können, sind für sie zudem wichtig.

Auch untersucht wurden die wahrgenommenen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die jeweilige Arbeitswelt der Befragten. Die Arbeitnehmer finden, dass sich die Pandemie positiv auf den Einsatz digitaler Tools, das flexible Arbeiten, die Effektivität sowie die Work-Life-Balance ausgewirkt hat. Sie sagen aber auch, dass die Führungsqualität, die Teamarbeit sowie die Gesundheit der Mitarbeiter unter der Pandemie gelitten haben.