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IT-Profis beklagen mangelnde Weiterbildung

Ein Computer, vollgeklebt mit Post-it-Zetteln
Mit den neuen Anforderungen für die Rolle im digitalen Wandel im Stich gelassen: So fühlen sich viele IT-Fachkräfte. Bild: Gerd Altmann/Pixabay

DevOps, KI, Cybersicherheit, Cloud-Technologie: Wer mit der digitalen Transformation Schritt halten will, muss immer auf dem neuesten Stand sein. Viele IT-Profis befüchten aber, den Anschluss zu verlieren. Bei einer Umfrage unter 200 Fachkräften auf der Digital Transfomation Expo 2019 haben 59 Prozent der Teilnehmer angegebenen, dass sie in ihren Unternehmen nicht die Weiterbildung erhalten, um auch in Zukunft qualifiziert und vermittelbar zu sein. 47 Prozent halten ihre Abteilung sogar jetzt schon für unterqualifiziert.

Transformation im Alltag schon voll angekommen

Konfrontiert mit dem Change sind schon die allermeisten (85 Prozent) der Studienteilnehmer – vorbereitet allerdings die wenigsten Unternehmen. Laut den Studienmachern des Corporate-Learning-Unternehmens Skillsoft haben nur 17 Prozent der erfassten Unternehmen ein effektives IT-Qualifizierungsprogramm, 10 Prozent hingegen gar keins. Der Großteil (57 Prozent) unterhält zwar Programme, die allerdings verbesserungswürdig sind.

Den Change unternehmensintern meistern

Dabei wären die Arbeitgeber gerne bereit, die Transformation im eigenen Unternehmen mitzugehen: 84 Prozent der Befragten würden lieber bei ihrem Unternehmen bleiben und sich fortbilden, als Job und Arbeitgeber zu wechseln. Allerdings bemerken sie fehlenden Rückhalt bei den Arbeitgebern. Nur 30 Prozent fühlen sich so unterstützt, dass sie sich den Anforderungen an eine digital transformierte Rolle gewachsen fühlen. Und sogar knapp 60 Prozent glauben, dass ihr Unternehmen für neue Rollen lieber externe Fachkräfte rekrutiert, als die eigene Belegschaft besser weiterzubilden.


Weitere Ergebnisse der Befragung finden Sie › hier. Ein ausführlicher Praxistransfer zu den Studienergebnissen erscheint in Heft 4/20.