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Weiterbildung: Sechs Thesen zu Upskilling und Reskilling

Anschluss gesucht
Anschluss gesucht: Unsere aktuelle Titelstrecke widmet sich dem Thema Upskilling und Reskilling (Foto: ArtushFoto – stock.adobe.com)

Reskilling und Upskilling waren lange Zeit vor allem in angelsächsisch geprägten Unternehmenskulturen und Tech-Kreisen gebräuchlich. In diesen Monaten haben sie sich in HR-Verlautbarungen aller Art derart breitgemacht, dass die gute alte Wendung “betriebliche Weiterbildung” gleich noch viel älter aussieht. Fragt sich, was hinter den Worten – und den zugehörigen, stetig steigenden E-Learning-Nutzerzahlen – steckt. Was hat es mit der vermeintlichen Transformation auf sich, und welche Veränderungen bringt sie für Beschäftigte, Führungskräfte und HR mit sich?

Antworten auf diese – und noch mehr – Fragen finden Sie in unserer Titelstrecke des Mai-Heftes 2021. Diese sechs Thesen werden darin besprochen:

1. Upskilling und – mehr noch – Reskilling stehen für vorausschauende, systematische Formen von Weiterbildung

Sie gewinnen im Zusammenhang mit Megatrends wie Digitalisierung, Fachkräftemangel, Agilisierung und Globalisierung an Bedeutung.

2. In Folge der Pandemie hat sich Weiterbildung digitalisiert

Da Präsenzveranstaltungen ausfielen, wurden fast alle Arten von Qualifizierung in Onlineformate übersetzt. Auch informelles E-Learning nahm zu. Der langfristige Trend geht zum Blended Learning.

3. Die Digitalisierung prägt auch die aktuelle Nachfrage nach Learning-Inhalten

Neben Tech-Skills – Stichworte Data Literacy und, auf Expertenebene, Data Analysis – brauchen Mitarbeitende vor allem softe und kommunikative Kompetenzen.

4. Fast alle Unternehmen nutzen digitale Lerntools

Gerade KMU tun das aber nicht immer zielbewusst und integriert. Dafür bräuchte es vorausschauende Skill-Analysen und plattformübergreifende technische Systeme.

5. Reskilling und Upskilling sind meist ökonomischer als Recruiting

Zudem steigt die Motivation der Lernenden und das Betriebsklima wird besser. Bei Spezialistinnen und Spezialisten aber führt selten ein Weg an Neueinstellungen vorbei.

6. Systematisches Reskilling und Upskilling kann die unternehmensinterne Position von HR stärken

Zudem könnte es die Trennung zwischen Personalentwicklung und Recruiting überflüssig machen.


Titelseite Heft 05/2021

Wie namhafte Unternehmen wie Bosch, Daimler, DB Schenker, Kühne & Nagel
oder Rewe auf die Veränderungen im
Bereich Weiterbildung reagieren, was Personalerinnen und Personaler davon lernen können und was unsere sechs Thesen in der Praxis
bedeuten, lesen Sie in unserer aktuellen Titelgeschichte – jetzt auch
in unserem neuen E-Paper, das Sie einen Monat lang kostenlos testen können.

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Ist freier Mitarbeiter der Personalwirtschaft.