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Fehlentscheidungen im Recruiting weit verbreitet

Das sind die Ergebnisse der aktuellen Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half. Die Folgen falscher Personalentscheidungen sind nicht zu unterschätzen: Über die Hälfte der Personalverantwortlichen befürchtet dadurch einen Produktivitätsverlust für das Unternehmen. Mehr als ein Drittel der Befragten haben Sorge, dass sich eine Fehleinstellung negativ auf die Arbeitsmoral auswirkt und zudem Unruhe ins Team bringt. Die Entstehung zusätzlicher Kosten sehen 12 Prozent als Hauptproblem an.

Das Recruiting ist und bleibt eine große Herausforderung für Unternehmen. Der Grund: Die Anzahl an qualifizierten Fachkräften in Deutschland ist gering, das Angebot an offenen Stellen hingegen groß. Die Probleme bei der Personalsuche begründen daher 69 Prozent der Befragten mit dem Fachkräftemangel an Spezialisten oder in Nischenbereichen. Darüber hinaus beklagen 15 Prozent außerdem unzureichende kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse von Bewerbern. Das gilt ebenso für einen zu starken Wettbewerb um die besten Fachkräfte.

Fach- und HR-Abteilung müssen eng zusammenarbeiten

“Um das Risiko einer falschen und in Folge kostenintensiven Personalentscheidung zu minimieren, müssen Arbeitgeber ihre Recruiting-Prozesse regelmäßig auf den Prüfstand stellen und an aktuelle Marktentwicklungen anpassen”, sagt Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands bei Robert Half. Dafür müsse die Fachabteilung sehr eng mit der HR-Abteilung oder dem externen Personaldienstleister zusammenarbeiten. Zudem sei das Aufstellen eines optimalen Recruiting-Prozesses ratsam – “vom passgenauen Anforderungsprofil der Stelle über die Suche im eigenen Netzwerk, im aktiven und passiven Bewerbermarkt, professionellen Bewerbungsgesprächen bis hin zu einem erfolgreichen Onboarding-Prozess”, so Hennige.

Mehr zu dem Thema finden Interessierte im Booklet “Gute Wahl! Wie Sie Kosten und Risiken falscher Personalentscheidungen minimieren”. Als Basis dienen die Ergebnisse der jährlichen Erhebung der Arbeitsmarktstudie von Robert Half. Ein internationales, unabhängiges Meinungsforschungsinstitut führte dafür eine Befragung unter 200 HR-Managern im Dezember 2014 durch. (sl/cb)

Quelle: www.personalpraxis24.de