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Wie die App Finpleo für Private-Equity-Nachwuchs sorgen soll

Die Menschen hinter Finpleo
Die Menschen hinter FInpleo: Die Gründer Johannes Schneider (rechts) und Felix Gütle (links) sowie der App-Entwickler Michael Reithmeier (Mitte) (Foto: Finpleo)

Alles begann mit einem Instagram-Kanal: “Wir haben während unserer eigenen Studienzeit digitale Weiterbildungsangebote zu Corporate-Finance-Themen vermisst”, sagt Johannes Schneider. Also startete er gemeinsam mit seinem damaligen Kommilitonen Felix Gütle einen Account bei dem sozialen Netzwerk, auf dem die beiden Posts etwa zu Private-Equity-Themen und M&A (Mergers and Acquisitions, also Firmenübernahmen und -fusionen) teilten. Der Kanal wurde nach eigenen Angaben innerhalb weniger Monate ein Erfolg: “Wir zählen mittlerweile über 16.000 Kanal-Abonnenten”, so Schneider.

Plötzlich kontaktierten einzelne Institutionen – darunter der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften – sowie M&A-Beratungshäuser und Private-Equity-Fonds die Gründer und fragten danach, ob man den Kanal nicht auch als Recruiting-Plattform nutzen könne. “Das war die Initialzündung für unser Projekt”, sagt Schneider. Da sie Instagram für den angedachten Zweck zu eingeschränkt fanden, kamen Gütle und Schneider auf die Idee, eine eigene App zu entwickeln.

Die Recruiting-App unter dem Namen Finpleo ist nun seit knapp sechs Monaten live und hat nach Angaben von Finpleo derzeit rund 2.300 aktive Nutzer. Kunden sind Private-Equity-Häuser und Corporate-Finance-Beratungen, die insbesondere aufgrund der Konkurrenz zu Banken, den großen Beratungen und Wirtschaftsprüfern sowie Großkonzernen nur schwer Kandidaten finden. Dort will Finpleo mit dem Zuschnitt auf eine spitze Zielgruppe punkten: “Unsere Kanäle abonnieren nur Studenten oder Berufsanfänger, die sich explizit für Corporate Finance interessieren”, meint Schneider. Die Stellenausschreibungen adressierten damit – anders als bei klassischen breiter angelegten Online-Portalen – direkt die Zielgruppe, und nicht allgemein alle angehenden Berufseinsteiger.

Wie das Angebot bei den Kundenunternehmen ankommt – und für wen sich das Angebot (nicht) lohnt, steht in der ausführlichen Fassung dieses Artikels auf finance-magazin.de, das wie die Personalwirtschaft zum Verlag F.A.Z. Business Media gehört.