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Fünf Tipps für Ausbilder:innen von heute

Um zu lernen, wie man Aus- und Weiterbildung optimal organisiert und Lernende begleitet, hat Christiani den Lehrgang Lernprozessbegleiter entwickelt. In dem neunmonatigen Onlinekurs erhalten die Teilnehmenden das Rüstzeug für die moderne berufliche Bildung.

Der Lehrgang kann berufsbegleitend absolviert werden. Er beginnt bewusst vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres am 19. August 2022. Denn das erlernte Wissen des Lehrgangs lässt sich direkt in der Praxis anwenden.

Nach Abschluss des Lehrgangs wissen die Absolventen:innen, wie sie die Ausbildung und auch die Weiterbildungsmaßnahmen im Betrieb planen und organisieren. Sie können ihre Auszubildenden und andere Lernende gezielt beim Lernen begleiten und fördern.

Ausbilder:innen fit machen

Die Christiani Akademie ist auf die Qualifizierung von Ausbilder:innen spezialisiert. Mit der Aktion „Ausbilder PLUS“ will sie andere Unternehmen bei der Ausbilderqualifizierung unterstützen.

Im Rahmen der Aktion erhält jede:r Kursteilnehmer:in ein Christiani E-Learning, wahlweise aus den Bereichen Elektro-, Metall- oder Fahrzeugtechnik. Diese E-Learnings vermitteln den Auszubildenden die Grundlagen ihres Fachs.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Das sind die acht Lernfelder des Lehrgangs

Die Weiterbildung Lernprozessbegleiter ist eine echte Bereicherung für jedes Unternehmen:

  • Optimierte Planung und Organisation der Aus- und Weiterbildung
  • Höhere Motivation der Ausbilder:innen und Azubis
  • Weniger Abbrüche von Ausbildungsverhältnissen
  • Bessere Übernahmechancen der Azubis
  • Top Image als Ausbildungsbetrieb
  • Sicherung der Fachkräfte

Erste Stufe der berufspädagogischen Weiterbildung

Zudem ist der Abschluss Lernprozessbegleiter die erste Stufe zur Aufstiegsfortbildung Aus- und Weiterbildungspädagoge und Berufspädagoge. Teilnehmende des Lehrgangs Lernprozessbegleiter können nahtlos mit einem der höherstufigeren Kurse weitermachen. Damit stehen ihnen weitere Türen in der Berufspädagogik offen.

Fünf hilfreiche Tipps, die Sie als Ausbilder:in beachten sollten:

  1. Aufgaben stellen statt Lösungswege vorgeben
    Erklären, vormachen und dann den Azubi nachmachen lassen war früher. Heute sollten Azubis den Lösungsweg nicht vorgegeben bekommen, sondern ihre eigenen Erfahrungen machen können und die Lösung einer Aufgabe selbst entwickeln. Für den Fall, dass die Azubis Unterstützung benötigen, stehen die Ausbilder:innen natürlich zur Verfügung. Zwischengespräche gehören bei jeder Aufgabe dazu.
  2. Nicht recht haben, sondern Fehler zulassen (sofern ungefährlich!)
    Einigen Ausbilder:innen fällt die „Beobachterrolle“ nicht leicht, vor allem, wenn Azubis eigene Wege zur Lösung einschlagen. Selbst wenn der/die Auszubildende Fehler macht, sollten Ausbilder:innen nicht eingreifen. Es sei denn, es sind gefährdende Konsequenzen zu erwarten.
  3. Statt eintönige Aufgaben, Methodenvielfalt leben
    Der Kern der modernen Ausbildung liegt in der Vielfalt der Methoden und Medien. Gute Ausbilder:innen verfügen über die richtigen Methoden, um Auszubildende zu motivieren, zu fördern und zu fordern. Zudem haben sie das benötigte Wissen, welche Medien am besten geeignet sind, um Lernziele zu erreichen. Analog und digital.
  4. Nicht einengen, sondern Struktur für Freiräume schaffen
    Junge Menschen brauchen Freiräume und Vertrauen. Das bedeutet nicht, alles durchgehen zu lassen, sondern vielmehr den Lernenden Orientierung und Unterstützung zu geben. Freiräume in diesem Sinne bedeuten, eigene Entdeckungen und Erfahrungen zu machen. Lernbegleiter:innen halten sich dabei möglichst weit heraus. Dennoch muss der Lernprozess systematisch und zielorientiert sein. Es gilt ein vorgegebenes Lernziel zu erreichen – der Weg dorthin sollte möglichst viele Freiheiten enthalten.
  5. Mit Projekten arbeiten statt Teilaufgaben verteilen
    Projektarbeiten binden einzelne Auszubildende oder ganze Teams in komplexere Abläufe und Arbeitsschritte ein. Sie eignen sich hervorragend zur Kompetenzorientierung und selbstverständlich vor allem dazu, die Grundlagen zu erlernen. Denn Projektarbeiten bilden reale betriebliche Aufträge ab und sind handlungsorientiert: Azubis lernen so, die eigenen Fähigkeiten richtig einzusetzen und sich selbst einzuschätzen. Projektarbeiten gelten zu Recht als Motivationsschub für Azubis.