Wie man Mitarbeiter im Homeoffice motivieren kann

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Hier fünf Tipps, wie Vorgesetzte ihr Team auch über die Distanz hinweg motivieren können:

Ein Team Call am Morgen

Der tägliche Call am Morgen dient dazu, das Teamgefühl und die Motivation zu stärken. Er gibt Struktur und bietet neben dem fachlichen Austausch auch die Möglichkeit, sich in der Teamrunde zu Beginn auch über andere Themen auszutauschen. Für viele Kollegen ist dieser Call eine wichtige soziale Interaktion, besonders für alle, die allein leben. Der Call dient der Routine und läutet den Arbeitsalltag ein.

Arbeitsplatz einrichten

Foto: © James McDonald / Unsplash

Es ist wichtig, dass zu Hause Arbeiten und Freizeit getrennt wird. Das dient der Arbeitsmotivation. Deshalb sollte der Arbeitsplatz auch als solcher eingerichtet sein. Verschiedene Elemente, wie ein Mauspad oder eine Kaffeetasse, die mit dem Firmenlogo bedruckt sind, erinnern nicht nur an den Arbeitgeber, sondern dienen auch dazu, die Identifikation mit der Firma zu stärken.

Technische Unterstützung geben

Der Kontakt zur IT-Abteilung sollte stets problemlos möglich sein, um den Mitarbeitern auch im Homeoffice bei der Lösung von Server- oder Software-Problemen zur Seite zu stehen. Wenn die Technik nicht richtig funktioniert, kann das schnell frustrieren und wirkt sich negativ auf die Arbeitsmoral aus.

Weiterbildung anbieten

Wer sich weiterbilden kann und die Möglichkeit hat, sein Fachwissen zu erweitern, wird sich auch von zu Hause aus motivierter an die Arbeit machen. Die meisten Bildungsträger bieten Online-Kurse an, die live gehalten oder nach eigenem Tempo bearbeitet werden können. Mitarbeiter sollten regelmäßig an diesen Online-Formaten teilnehmen dürfen, denn neuer Input und neue Sichtweisen sind für die Arbeit sehr wichtig.

Feedback geben

Wer allein zu Hause arbeitet, bekommt wenig Rückmeldung. Deshalb sollten Vorgesetzte regelmäßig Feedback geben und dabei auch Lob aussprechen. Denn das motiviert.

Arbeitsziele festlegen

Flexibilität wird geschätzt und kann die Kreativität fördern. Aber für mache Kollegen kann es auch wichtig sein, durch definierte Ziele und Ergebnisse strukturiert zu arbeiten. So wissen sie, wann was erledigt werden muss. Am besten werden regelmäßige Calls mit dem Chef geführt, um den aktuellen Stand und die Leistung zu erfragen. Dies dient nicht der Kontrolle, sondern der Verbesserung der Arbeitsstruktur. Und es ist motivierend zu wissen, dass Dinge erledigt sind und gut gemacht wurden.

Flexible Arbeitszeiten anbieten

Die Kollegen werden es zu schätzen wissen, wenn die Arbeitszeiten nicht starr sind. Die Möglichkeit, flexible Arbeitszeiten anzubieten, wird geschätzt. Besonders jene mit kleinen Kindern, die betreut werden müssen. Denn das macht die Attraktivität des Homeoffice aus, dass Zeit gewonnen wird und man den Tag flexibler gestalten kann.

Foto: © Pixel-Shot / Shutterstock

Mit kleinen Geschenken überraschen

Wer freut sich nicht über eine kleine Aufmerksamkeit? Nicht nur an Weihnachten sollte man sich mit kleinen Geschenken bei seinen Mitarbeitern bedanken. Neben Trinkflaschen sind auch Stressbälle mit dem Firmenlogo eine nette Geste, um sich bei den Kollegen für ihr Engagement mit einem kleinen Smiley zu bedanken.

Virtuelle Events anbieten

Regelmäßige virtuelle Events oder Meetings sind wichtig für das Teambuilding. Es können Fachthemen präsentiert werden, die von einzelnen Kollegen zusammengestellt wurden. Oder ein virtueller Escape-Room, bei dem man gemeinsam Aufgaben löst, eine gemeinsame Weinverköstigung, Karaoke – die Angebote sind vielseitig, machen Spaß und bieten einen Austausch außerhalb des Arbeitsumfeldes.

Es gibt viele Möglichkeiten, Kollegen im Homeoffice zu motivieren. Wichtig sind Maßnahmen, die Struktur geben und als Feedback zu den Arbeitsergebnissen dienen. Aber auch der private Aspekt und der Teamaustausch außerhalb der Arbeit sollten beachtet werden. Daher sind gelegentliche persönliche Treffen im Büro auch von großer Bedeutung, um den sozialen Aspekt und den direkten Austausch zwischen den Mitarbeitern zu fördern.