Sie suchen Wertschätzung, Sinnhaftigkeit und Erfüllung im Job, wo sie stattdessen häufig Druck und Stress erfahren, und wünschen sich eher weniger Arbeit in ihrem Leben als noch mehr: Nicht nur die jungen Arbeitnehmer:innen sind zunehmend unzufrieden – aber bei ihnen zeigt sich besonders deutlich, dass die Ansprüche und Erwartungen sich verschoben haben.
Mehr als die Hälfte der unter 25-Jährigen steht klassischen Vollzeit-Arbeitsmodellen kritisch gegenüber. Diesen veränderten Erwartungen der jungen Generationen werden die wenigsten Arbeitgeber gerecht.
Dringend gesucht: Sinnhaftigkeit und echtes Leadership
„Gerade junge Arbeitnehmer:innen wollen nicht nur entlohnt werden für die Zeit, die sie ihrem Unternehmen zur Verfügung stellen, sondern sie erwarten im weitesten Sinne Befriedigung“, erklärt Prof. Dr. Rudolf Forsthofer die Erwartungen junger Menschen.

Er ist Wirtschaftspsychologe und widmet sich in Forschung und Lehre an der SRH Fernhochschule – The Mobile University beiden Lagern, wenn man so will: den Arbeitnehmer:innen und den Arbeitgebern. Er weiß: „Über 90 Prozent unserer Studierenden sind Vollzeit im Job. In ihren Organisationen vermissen sie Wertschätzung und Respekt, Freiräume und Eigenverantwortung. Zufrieden sein mit seiner Arbeit kann man so nur schwer.“
Dabei sind gerade die jungen Arbeitnehmer:innen bestens ausgebildet, bringen sich mit Leidenschaft ein und sind aufgeschlossen für Neues. Neben einer sinnstiftenden Tätigkeit erwarten sie allerdings ein anderes Führungsverhalten. „Die Millennials und die Gen Z stellen sich den Herausforderungen unserer Zeit“, betont Prof. Dr. Forsthofer.
„Sie wollen aber auch gefördert werden und wünschen sich Führung nicht im Sinne von Management, sondern als echtes Leadership, mit authentischem Stil und nach ethischen Prinzipien. Viele Führungskräfte lassen diese Qualitäten vermissen. Sie prüfen, strukturieren und kontrollieren, anstatt ihren Teams Wertschätzung und Vertrauen entgegenzubringen.“
Psychologisches Fachwissen für die Arbeitswelt von morgen
Ein Umdenken ist also nicht nur dringend erforderlich – es bietet vor allem jede Menge Potenziale. „An der SRH Fernhochschule vermitteln wir unseren Studierenden in den wirtschaftspsychologischen Studiengängen neben betriebswirtschaftlichen ebenso psychologische Kompetenzen, die heute nötig sind, um Organisationen erfolgreich in die Arbeitswelt von morgen zu führen. Sie lernen, in den unterschiedlichsten Unternehmen betriebswirtschaftlich relevante Entscheidungen zu treffen, die gleichzeitig die Arbeitszufriedenheit verbessern und entscheidende Vorteile bieten, um die eigene Organisation als attraktiven Arbeitgeber zu etablieren.“

Das Masterstudium in Wirtschaftspsychologie setzt gezielt beim Leadership an. Absolvent:innen qualifizieren sich sowohl nach psychologischen als auch managementwissenschaftlichen Fachkriterien für Führungspositionen, die in der zunehmend digitalen Arbeitswelt gefordert sind. „Die Pandemie hat trotz der vielen Vorbehalte gezeigt, dass Home-Office sehr gut funktionieren kann – und damit mehr Vertrauen, Flexibilität und Selbstbestimmtheit für die Arbeitnehmer:innen bietet“, so Prof. Dr. Forsthofer. „Das hat für die Unternehmen viele Vorteile. Nun gilt es, diesen Wandel in den Unternehmensphilosophien und Strategien zu verankern. Hier setzen unsere Studiengänge an.“
Wichtiger Beitrag zur Wertschöpfung
Nachhaltiges Personalmanagement als wichtigen Beitrag für den Unternehmenserfolg vermittelt der Master-Studiengang Personalpsychologie und Human Resource Management kompakt und praxisnah in vier Fachsemestern. Personaler:innen werden befähigt, die Bedürfnisse aller Beteiligten, von der Geschäftsleitung bis zu den Auszubildenden, zu identifizieren und angemessen zu berücksichtigen. Das sorgt für mehr Arbeitszufriedenheit in der gesamten Organisation und wirkt sich positiv auf die Leistung aus – und der Fluktuation entgegen.
Alle Studiengänge können jederzeit zum Monatsanfang begonnen werden. „Dank der flexiblen Konzepte lässt sich ein Studium an unserer Mobile University optimal mit dem Beruf vereinbaren“, so Prof. Dr. Forsthofer. „Wir möchten dringend benötigtes Fachwissen schließlich effektiv vermitteln und damit unseren Beitrag leisten, um die Unternehmen im Land fit zu machen für die Arbeitswelt von morgen, die wir heute prägen.“
