Aktuelle Ausgabe neu

Newsletter

Abonnieren

HR-Start-up Bunton sammelt erstmals Geld ein

Artikel anhören
Artikel zusammenfassen
Teilen auf LinkedIn
Teilen per Mail
URL kopieren
Drucken

Bunton, eine KI-basierte Job-Matching-Plattform für angehende und bereits etablierte weibliche Führungskräfte und Aufsichtsräte, hat Ende 2023 seine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf 500.000 Euro. Unter den 13 Investoren befinden sich Unternehmen, Frauen in Führungspositionen, andere Start-ups und Entrepreneure. Auf Nachfrage wollte das Unternehmen keine näheren Informationen nennen. Mit dem gesammelten Geld möchte Bunton nun die technische Weiterentwicklung der Plattform vorantreiben sowie den Bekanntheitsgrad bei Kandidatinnen und Unternehmen steigern.

Die Job-Matching-Plattform wurde 2022 von Janet Winkler und Debjit D. Chaudhuri gegründet. Beide sind heute in der Rolle der Geschäftsführung für das Start-up tätig. Insgesamt sind sieben Mitarbeitende für Bunton tätig. Die Idee hinter der Plattform sei es, ohne Gender Bias die Vermittlung von Frauen in C-Level-Positionen und Aufsichtsratsmandaten zu ermöglichen. Gängige Portale würden die Suche nach weiblichen Führungskräften verzerren, da Frauen nicht nach den gleichen Themen und Kriterien suchen würden, so das Gründungsteam. Mit Bunton wolle man diesem Problem entgegenwirken.

150 registrierte weibliche Nutzerinnen

Bunton funktioniert nach einer für Matching-Plattformen üblichen Logik: Frauen registrieren sich mit fünf kurzen Fragen auf der Plattform, ohne dafür eine Gebühr zu zahlen. Unternehmen, die nach weiblichen Führungskräften suchen, bezahlen eine monatliche Gebühr, um auf den Datenpool zugreifen zu können. Bei erfolgreicher Vermittlung wird eine Einmalgebühr, die sogenannte Matching-Fee fällig. Bunton ist seit September 2023 online und konnte seither Nutzerinnen der Plattform Positionen wie Head of IT Global Project Management, CTO oder Partnerin in einer Fondsgesellschaft vermitteln. Derzeit hat die Plattform knapp 150 registrierte weibliche Nutzerinnen und zehn offene Stellen.

Frederic Haupt ist Volontär der Personalwirtschaft.