Personalwirtschaft: Herr Beelmann, wie ist die wirtschaftliche Situation in der Transfergesellschaftsbranche?
Dr. Gert Beelmann: Die wirtschaftliche Lage der Branche verändert sich stetig. Einen Umsatzeinbruch hatten wir beispielsweise während der Finanz- und Bankenkrise 2009 – weil die geänderten Kurzarbeitergeld-Regelungen glückerweise viele Personalabbaumaßnahmen verhindert haben. Das zweite Mal hat die Corona-Pandemie die Branche durchgerüttelt. Wir haben in Deutschland etwa 40 Anbieter von Transfergesellschaften, die wirtschaftlich sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Es gibt regionale und bundesweite Anbieter, die sich hinsichtlich ihrer Größe und ihres Dienstleistungsangebots unterscheiden.
Wie sieht es aktuell aus?
Aktuell ist die Situation etwas widersprüchlich. Wir haben auf der einen Seite den viel beklagten Fachkräftemangel. Auf der anderen Seite bauen gerade große Unternehmen aktuell viel Personal ab oder schließen ganze Standorte. Ganz zu schweigen von der erhöhten Anzahl an Insolvenzen.
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