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Social Media macht Social Distancing erträglicher

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Soziale Netzwerke sind während der Krise besonders beliebt. Foto: © Julien Eichinger/AdobeStock

Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage, die Bitkom Research
im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Im April 2020
wurden dabei 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch
befragt, darunter 843 Internetnutzer.

Die
Fragestellungen lauteten: “Wenn Sie an die
Nutzung von Messenger-Diensten wie WhatsApp, Threema oder Telegram in
den vergangenen Wochen nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie denken.
Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu?” und “Welche der
folgenden Aussagen zur Nutzung Sozialer Medien wie Facebook, Instagram
oder Xing treffen auf Sie zu, wenn Sie an die vergangenen Wochen nach
dem Ausbruch der Corona-Pandemie denken?”

Dass sie vermehrt in sozialen Medien aktiv sind, sagen 86 Prozent der 16-
bis 29-Jährigen, 82 Prozent der 30- bis 49-Jährigen sowie 74
Prozent der 50- bis 64-Jährigen. und jeder dritte Internetnutzer über 65
Jahren (32 Prozent).

Demnach geben 62 Prozent der Internetnutzer
an, seit Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland vermehrt Beiträge
zum aktuellen Geschehen in sozialen Netzwerken zu lesen. Fast jeder
Dritte (32 Prozent) postet häufiger eigene Storys. Ebenso viele (31
Prozent) kommentieren mehr Beiträge anderer Nutzer. 28 Prozent teilen
vermehrt Beiträge oder Artikel zum aktuellen Geschehen – und fast jeder
Fünfte (18 Prozent) postet häufiger Beiträge mit eigenen Inhalten. Die
Befragten konnten mehrere Optionen angeben.

Zum Anstieg der Social Media Nutzung sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr.
Bernhard Rohleder:

In Zeiten weitreichender
Kontaktbeschränkungen helfen soziale Medien dabei, mit Freunden und
Familie in Kontakt zu bleiben, das öffentliche Geschehen zu verfolgen
und Unterhaltung und Zerstreuung zu finden.

Ebenfalls zugenommen hat, seit
Ausbruch der Corona-Pandemie, die Nutzung von Messenger-Diensten. 82 Prozent der Internetnutzer kommunizieren vermehrt über
Whatsapp, Threema, Telegram und andere. Fast zwei Drittel (63 Prozent)
schreiben häufiger Nachrichten, 48 Prozent nutzen diese Dienste öfter
für Videoanrufe. 27 Prozent erstellen vermehrt Statusmeldungen oder
Storys. Und fast jeder Vierte (24 Prozent) teilt vermehrt Beiträge oder
Artikel zum aktuellen Geschehen über Messenger-Dienste mit seinen
Kontakten.

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