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Zukunft Personal Reconnect: Hybridität als Fluch und Segen zugleich

Wer sich bei der Zukunft Personal Reconnect in dieser Woche in den Messehallen umhörte, blickte sowohl in fröhliche als auch in etwas enttäuschte Gesichter. Und zwar manchmal bei der gleichen Person. Denn natürlich dürstete die HR-Community, für die Kommunikation ja so wichtig ist, nach Informationen und Austausch – und zwar live. Die vielen Personalentscheiderinnen und Personalentscheider, Softwareanbieter, Beraterinnen und Berater waren daher froh, dass die Messe in ihrer hybriden Form immerhin stattfinden konnte. Auch wenn es insbesondere am Donnerstag doch recht leer wurde auf den auch aus pandemischen Gründen großzügigen Wegflächen.

Insgesamt waren wohl nicht alle Aussteller mit dem Publikumsverkehr zufrieden. Denn Laufkundschaft gab es in diesem Jahr wenige, punkten konnten vor allem jene Unternehmen, die im Vorfeld Termine vereinbart hatten. Besucher, die sich ihre Stände gezielt ausgesucht hatten, was dem Vernehmen nach viele taten, profitierten wiederum von unverstellten Laufwegen. Insbesondere Recruiting-Themen und -Lösungen waren beliebt.

Zu betonen ist das gute Hygienekonzept des Veranstalters Spring Messe. Die Kontrolle der Drei-G-Regeln beim Einlass sowie die zwischenzeitliche Desinfektion der Stände funktionierte reibungslos, Abstandsregelungen wurden eingehalten.

Insgesamt hat die Zukunft Personal Reconnect aber gezeigt, wie reibungslos hybride Veranstaltungen inzwischen funktionieren – und dass das nicht nur Segen, sondern auch Fluch sein kann: Es ist eben nicht mehr nötig vor Ort zu sein. Besonders dann nicht, wenn fast das gesamte Messeangebot auch digital verfügbar ist und man auch digital Termine mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern an den Ständen vereinbaren kann. Die Kostenersparnis an Eintrittskarten, Fahrten und Hotels sind einfach für die Personen zu groß, die nicht unbedingt persönlichen Kontakt wünschen oder keine Zeit fürs Reisen haben.

Ist Redakteur der Personalwirtschaft und betreut das Magazin als Projektleiter. Er kümmert sich außerdem um die crossmediale Verbreitung der Inhalte. Seine Themenschwerpunkte sind Employer Branding, HR-Software sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.