Bis zu 55 Prozent automatisiert: Was bleibt vom HR-Job? Ein Gespräch über die Folgen

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Personalwirtschaft: Frau Professorin Rump, Ihre Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: In der Personalverwaltung könnte KI mehr als die Hälfte der Arbeit übernehmen. Heißt das, klassische HR-Sachbearbeiter werden in Zukunft überflüssig?
Jutta Rump: Die Personalverwaltung ist ein Bereich, in dem viele Prozesse nach festen Mustern ablaufen: die Pflege von Personaldaten, die Ausstellung von Bescheinigungen oder die Abwicklung von On- und Offboarding-Schritten. Das sind standardisierte Tätigkeiten, die sich gut automatisieren lassen. Unsere Studie zeigt, dass rund 55 Prozent der Arbeitszeit in diesem Bereich künftig durch Technologie ersetzt werden können. Das bedeutet nicht, dass 55 Prozent der Aufgaben verschwinden. Es heißt lediglich, dass diese Zeit nicht mehr anfällt. Und das hat Konsequenzen: Entweder sinkt der Bedarf an Arbeitskräften, oder die freiwerdende Zeit kann für andere Aufgaben genutzt werden.

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