Aktuelle Ausgabe

Newsletter

Abonnieren

Corona fördert Digitalisierung

Hologramm über Hand
Deutsche Unternehmen erleben durch Corona eine Beschleuigung ihrer digitalen Prozesse. Foto: © vegefox.com/AdobeStock

Das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research von
Mai/Juni 2020 im Auftrag
des IT-Dienstleisters Tata Consultancy Services (TCS) unter 955
Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern in Deutschland zeigt auf, dass die Corona-Pandemie  bei größeren
Unternehmen in Deutschland zu einem Digitalisierungsschub geführt hat.

Drei
Viertel (75 Prozent) der Unternehmen mit 100 oder mehr Mitarbeitern
haben aufgrund der Erfahrungen in der Corona-Krise ihre Investitionen in
digitale Geräte, Technologien und Anwendungen erhöht. Praktisch
kein Unternehmen (0,2 Prozent) gibt an, dass Corona keinerlei
Auswirkungen auf die Digitalisierung gehabt hat.

Vier von zehn Unternehmen (40 Prozent) geben  zudem
an, dass die Corona-Krise die Digitalisierung ihres Geschäftsmodells
beschleunigt hat, also zu einer Veränderung des Angebots an Produkten
und Dienstleistungen führt. Jedes Vierte (25 Prozent) hat das Tempo bei
der Digitalisierung von Geschäftsprozessen erhöht. Und mehr als jedes
dritte Unternehmen (39 Prozent) erlebt, dass sich seit Corona-Ausbruch
der Umgang der Mitarbeiter mit digitalen Technologien positiv verändert
hat.

Im Branchenvergleich hat vor allem der
Maschinen- und Anlagenbau seine Investitionen in Digitalisierung erhöht
(80 Prozent), Banken und Versicherungen sind besonders zurückhaltend (66
Prozent). Eine Beschleunigung der Digitalisierung des eigenen
Geschäftsmodells erleben vor allem Chemie- und Pharmaunternehmen (48
Prozent) und die IT- und Telekommunikationsbranche (47 Prozent), für
Banken und Versicherungen gilt dies dagegen deutlich seltener (28
Prozent). Dafür erleben diese deutlich häufiger (33 Prozent), dass sich
seit Corona das Tempo bei der Digitalisierung der Geschäftsprozesse
erhöht hat, hier ist der Maschinen- und Anlagenbau wiederum Schlusslicht
(19 Prozent).