Es scheint wie eine 180-Grad-Wende. Noch vor Kurzem diskutierten große Teile der Wirtschaft über Vor- und Nachteile der Vier-Tage-Woche. Heute scheint Arbeitszeitreduktion ein Konstrukt zu sein, das nicht mehr mit der wirtschaftlichen Realität vereinbar ist. Zumindest, wenn man unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz zuhört. Merz fordert immer wieder, dass Beschäftigte in Deutschland mehr arbeiten müssen und Teilzeit so weit es geht reduziert werden soll. Nur so komme die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung.
Denn eine längere Arbeitszeit erhöhe die Produktivität. Dieser Logik nach müsste die Vier-Tage-Woche dazu führen, dass Mitarbeitende weniger produktiv sind. Ist die Vier-Tage-Woche damit ein Modell der Vergangenheit?
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