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Pulsbefragungen – der zeitgemäße Weg zum Mitarbeiterfeedback

Mitarbeiter arbeitet am PC
Pulsbefragungen verbessern das Engagement der Mitarbeiter und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Foto: © LinkedIn

Erfahrungen, die Verbraucher machen, haben großen Einfluss auf ihr berufliches Leben. Sie erwarten, dass Informationen und Dienstleistungen bei Bedarf sofort verfügbar sind. Sie erwarten ein optimales Benutzererlebnis. Sie erwarten, dass ihr Arbeitgeber ihre Zeit sinnvoll einteilen. Als Mitarbeiter möchten sie unmittelbar an einem positiven Wandel beteiligt sein und ihr Arbeitsumfeld eigenständig verbessern können.

Mitarbeiter treffen täglich bewusst die Entscheidung, sich für ihr Unternehmen einzusetzen. Wenn Wahrnehmung, Wertschätzung und Unterstützung zu kurz kommen, sinkt die Motivation, für den Erfolg der Firma zu kämpfen. Der Schlüssel zum Erfolg: Ihre Mitarbeiter müssen die Gelegenheit haben, ihre Fortschritte, Sorgen und Bedürfnisse regelmäßig zum Ausdruck zu bringen. Sie müssen wissen, dass Sie als Vorgesetzter darauf reagieren und die Ergebnisse für das Team nutzen.

All diese Punkte lassen sich durch häufigere Pulsbefragungen beeinflussen. Wenn mehr Daten zum ›Mitarbeiterengagement bekannt sind, können Gespräche zwischen Führungskräften und ihren Teams viel zielführender verlaufen. Wenn Mitarbeiter Feedback geben, Gespräche über ihre Erfahrungen und ihre Leistung führen und dann sehen, dass das Feedback zu praktischen Maßnahmen führt, steigt auch das Engagement.

Vorteile regelmäßigen Feedbacks

Mit Pulsbefragungen können Sie das Engagement der Mitarbeiter und somit die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens verbessern.

Sie können Pulsbefragungen an Ihre ›Unternehmensstrategie anpassen, indem Sie mit speziellen Fragen auf aktuelle Unternehmensanforderungen reagieren. Das kann halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich passieren. Die Einblicke können Sie für Ihre Strategien, Investitionen und Initiativen auf Unternehmens- und Personalebene nutzen.

Sie können das Feedback in gezielte Maßnahmen umsetzen. Mit Maßnahmen, die auf tatsächlichen Daten beruhen, können Sie die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter berücksichtigen. Vermutungen oder falsche Annahmen lassen sich vermeiden. Durch regelmäßige Pulsbefragungen können Sie die Wirkung Ihrer Maßnahmen messen und überwachen. Sie werden schnell feststellen, ob die Ergebnisse besser werden, gleichbleiben oder sich verschlechtern.

Sie erhalten mehr und bessere Daten für Prognosen und Analysen. Sie können Daten, die Sie regelmäßig erfassen, mit anderen Datensätzen wie etwa zu Kundenzufriedenheit, Feedback oder Umsatzkennzahlen verknüpfen. So können Sie feststellen, welchen Einfluss das Mitarbeiterengagement auf Ihre geschäftlichen Ergebnisse hat.

Zuhören ist gut, Maßnahmen sind besser

Häufigere, kürzere Pulsbefragungen sind wie ein andauernder Dialog, der das Herzstück eines effektiven Programms zur Stärkung des Mitarbeiterengagement sein sollte.

Früher hat “Zuhören” vielleicht gereicht. Dieser passive Ansatz hat aber einen entscheidenden Nachteil – es entsteht kein Dialog und damit folgen auch keine Maßnahmen, die sinnvolle Veränderungen nach sich ziehen. Unternehmen sollten um Feedback bitten und dann auch danach handeln. Das bedeutet, dass Ergebnisse nicht nur gesammelt, sondern mit Vorgesetzten geteilt werden, die sie wiederum mit ihren Teams diskutieren. Gemeinsam kann dann entschieden werden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Auf dieser Ebene können Vorgesetzte und ihre Teams viel agiler handeln. Sie können kleinere Schritte, sogenannte Micro-Actions, festlegen, den Fortschritt messen und den Kurs gegebenenfalls anpassen. Die Erfahrung zeigt, dass Vorgesetzte, die aktiv handeln, häufiger einen positiven Einfluss auf das ›Mitarbeiterengagement haben.

+++ Weitere Informationen bietet der Leitfaden “Einführung in das Thema Mitarbeiterengagement” ›zum kostenlosen Download. +++

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