Gro Harlem Brundtland, die frühere norwegische Ministerpräsidentin, hat in dem nach ihr benannten UN-Bericht „Our Common Future“ bereits im Jahr 1987 zutreffend formuliert: „Dauerhaft ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können.“ 1983 hatten die Vereinten Nationen eine neue Weltkommission für Umwelt und Entwicklung eingesetzt. Zehn Jahre zuvor, 1972, hat der „Club of Rome“ die fünf grundlegenden Faktoren untersucht, die das Wachstum der Weltbevölkerung begrenzen.
Fünf Jahre nach dem UN-Bericht, 1992, hat die Klimakonferenz in Rio de Janeiro (auch „Earth Summit“ genannt), zum ersten Mal die Nachhaltigkeitsfrage als Schicksalsaufgabe der Menschheit definiert. „Rio“ gilt als Meilenstein für die Integration von Umwelt- und Entwicklungsbestrebungen. Seit Rio wird die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz (Conference of the Parties, COP) durchnummeriert, zuletzt 2023 in Dubai (COP 28) und im November 2024 in Baku (COP 29). Doch es bleibt nicht bei Konferenzen und Appellen.
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