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Personio sammelt weitere 200 Millionen US-Dollar bei Investoren ein

Das HR-Scale-up Personio hat im Rahmen seiner Series-E-Finanzierung weitere 200 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die gesamte Finanzierungsrunde beläuft sich damit auf 470 Millionen Dollar seit Oktober 2021, wie das Unternehmen mitteilte. Die Bewertung liegt demnach bei 8,5 Milliarden Dollar. Personio ist damit nach eigenen Angaben eines „der wachstumsstärksten und wertvollsten Software-Startups weltweit.“

Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde von Greenoaks angeführt. Der amerikanische Software-Investor ist schon länger an Personio beteiligt. Laut der Unternehmensmitteilung soll das zusätzliche Kapital die Entwicklung von „People Workflow Automation“, der Lösung zur team- und applikationsübergreifenden Automatisierung von Personalprozessen, weiter vorantreiben. In diesen Bereich fiel auch die Übernahme von Back Technologies vor rund einem Monat. „Wir haben uns für diese zusätzliche Finanzierungsrunde entschieden, weil wir viele weitere Möglichkeiten für Investitionen in unser Produkt sehen, um Unternehmen einen noch größeren Mehrwert zu bieten“, wird Hanno Renner, Mitgründer und CEO von Personio zitiert. „Alle Produkterweiterungen werden in People Workflow Automation integriert, sodass unsere Kunden jegliche Arbeitsprozesse entlang des Lebenszyklus von Mitarbeitenden automatisieren können – von Beförderungen über Standortwechsel bis hin zu Urlaubsanträgen.“

Personio entwickelt HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen. 2015 gegründet, hat das Scale-up heute rund 1.000 Mitarbeitende an sieben Standorten. Es gilt als eines der erfolgversprechendsten Start-ups Deutschlands. Zuletzt erhielt Personio im Oktober 2021 eine 270-Millionen-US-Dollar-Finanzierung und eine Bewertung von 6 Milliarden US-Dollar.

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Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.

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