Smart BGM: Ist die Zukunft im Gesundheitsmanagement schon da?

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Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung – sie bewegen ganz Deutschland. Und sie sind Teil des Koalitionsvertrags zwischen Union und SPD, der jüngst unterzeichnet wurde und mit der Kanzlerwahl von Friedrich Merz nun als Richtlinie der Bundespolitik dient. Und auch der EU AI Act wirft bereits seine Schatten auf Deutschlands HR-Abteilungen – auch wenn ein Großteil der Regeln erst im Jahr 2026 umgesetzt werden muss. Die Arbeitswelt ist aber schon jetzt von der Technologisierung geprägt: Mitarbeiterbefragungen, Recruiting-Prozesse, KI-Tools für die Recherche oder Texterstellung – in vielen Bereichen zieht der digitale Assistent immer mehr ein.

Im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ist es demgegenüber auf den ersten Blick noch recht ruhig um diese Zukunftsthemen. Gleichzeitig scheint es zahlreiche Anbieter zu geben, die genau das mit kreativen Tools ändern wollen. Doch auf wie viel Anklang trifft das bei den Unternehmen wirklich? Und wie relevant ist die Technologisierung des BGM für die Praxis?

Die meisten Dinge existieren für uns Menschen erst, wenn sie einen Namen haben. Für digitales BGM gibt es den zumindest schon: BGM 4.0. Der Begriff ist angelehnt an die Begriffe Industrie 4.0 oder Arbeit 4.0. Diese stehen für eine Industrie- beziehungsweise Arbeitswelt, in der die Digitalisierung eine zentrale Rolle spielt. „BGM 4.0 ist eine Erweiterung des klassischen betrieblichen Gesundheitsmanagements, insbesondere in Hinsicht auf die steigende Digitalisierung und New Work“, definiert Professor Volker Nürnberg den Begriff. Er ist Head of Healthcare bei der Unternehmensberatung Bearing Point (Eigenbezeichnung BearingPoint) und BWL-Professor für Management im Gesundheitswesen an der Allensbach Hochschule Konstanz.

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