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Sparda-Bank München erhält neuen BGM-Award

Strahlende Siegerin: Christine Büeck (Mitte), Sparda-Bank München, mit Dr. Sabine Voermans, TK, und Erwin Stickling, Personalwirtschaft; Bild: Jürgen Heidenreich, TK
Strahlende Siegerin: Christine Büeck (Mitte), Sparda-Bank München, mit Dr. Sabine Voermans, TK, und Erwin Stickling, Personalwirtschaft; Bild: Jürgen Heidenreich, TK

“Wenn schon, dann richtig”, dachte sich die Sparda-Bank München beim Relaunch ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements und entwickelte eine umfassende und ganzheitliche Gesundheitsstrategie. Lohn der Mühen: Eine gesunde Unternehmenskultur und der Erhalt des ersten Deutschen Personalwirtschaftspreises Gesundheit.

Die feierliche Preisübergabe erfolgte im Rahmen der Verleihung des > 24. Deutschen Personalwirtschaftspreises am Abend des zweiten Messetages der “Zukunft Personal”. Beim HR Skydinner über den Dächern Kölns nahm Christine Büeck, Personalreferentin Gesundheitsmanagement bei der Sparda-Bank München, die Auszeichnung entgegen. Ihr eingereichtes Konzept hatte die Jury vollends überzeugt.

BGM: Struktur und Haltung

Jurymitglied Dr. Sabine Voermans betonte in ihrer Laudatio, dass BGM mehr ausmache als ein Maßnahmenkatalog und einzelne Tools:

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist eine Struktur und eine Haltung,

so die Leiterin Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse. Die entscheidende Frage sei: Wie steht das Unternehmen zu den Mitarbeitern, und umgekehrt? Anschließend stellte die BGM-Expertin dar, warum bei der Sparda-Bank München Haltung und Struktur offensichtlich stimmen.

Das Siegerkonzept

Bereits im Jahr 2012 nahm das Finanzinstitut einen Relaunch seines BGM vor. Die strategischen Gesundheitsziele wurden an den Unternehmenszielen ausgerichtet. Das BGM verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und mündete in eine Reihe von Maßnahmen, die zielgruppenorientiert, ineinandergreifend und nachhaltig gestaltet wurden. Die Sparda-Bank setzte dabei auf vier Perspektiven: das Individuum, die Organisation, die Umwelt (Familie, Lebensverhältnisse et cetera) und die Arbeitsbedingungen.

Die Mitarbeiter wurden von Anfang an in die daraus abgeleiteten (Veränderungs-)Prozesse einbezogen, beispielsweise in Form regelmäßiger Befragungen. Ein zentraler Bestandteil der Bedarfsermittlung ist die unternehmensweite Gesundheitsbefragung, die 2015 erstmals durchgeführt wurde. Um den Erfolg der Maßnahmen nachhalten zu können, baut das Unternehmen zudem ein gesundheitsbezogenes Kennzahlensystem auf.

Der Kulturfaktor

Ein weiterer Fokus liegt auf einer gesundheitsförderlichen, stärkenorientierten Unternehmenskultur, einer vertrauensvollen Kooperation auf der Grundlage gemeinsamer Überzeugungen, Werte und Regeln. Dass man sich auch hier auf dem richtigen Weg befindet, hat eine bereits zum dritten Mal durchgeführte Kulturanalyse im Sommer 2014 gezeigt.

Auch der Deutsche Personalwirtschaftspreis Gesundheit dokumentiert den Erfolg:

Der Preis ist die Bestätigung, dass wir das Richtige tun!

sagte Christine Büeck in ihrer Dankesrede. Den Eindruck hatten die Gäste des HR Skydinners auch. Nach der Preisübergabe wurde ausgiebig gratuliert und gemeinsam gefeiert.

Über den Deutschen Personalwirtschaftspreis Gesundheit:

Der neue Award wurde von der Zeitschrift Personalwirtschaft und der Techniker Krankenkasse aus der Taufe gehoben. Er prämiert die Bemühungen der Arbeitgeber im BGM. Bewertungsaspekte sind konzeptionelle Stärke, Nutzenargumentation, Erfolgskriterien und Nachhaltigkeit. Zur Jury gehören Dr. Sabine Voermans, Techniker Krankenkasse, Professor Jutta Rump, Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE, Hochschule Ludwigshafen, und Erwin Stickling, Chefredakteur der Personalwirtschaft.

In der Dezemberausgabe der “Personalwirtschaft” stellen wir das Gewinnerkonzept ausführlich vor.

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